Zahngesundheit der Katze – Zahnpflege bei Katzen

Gesunde Zähne zählen bei Katzen ganz besonders

Nicht nur dem Menschen, auch Katzen kann Zahnstein gefährlich werden. Tatsächlich zählt die Krankheit zu den gängigsten Gründen für einen Besuch beim Tierarzt. Gerade bei ältere Katzen besteht ein erhöhtes Risiko, dass sich Zahnstein bildet. Entsprechende gesundheitliche Beeinträchtigungen können die Folge sein.

Das wichtigste Gesundheitsproblem, mit dem Katzen heute konfrontiert sind, ist die Mundpflege und der damit verbundenen Probleme mit ihren Zähnen und dem Zahnfleisch. Das betrifft fast 70% der Katzen. 80% der Katzen zeigen Anzeichen einer Parodontalerkrankung im Alter von 3 Jahren. Viele dieser Katzen werden nie eine häusliche Zahnbehandlung bzw. die richtige Pflege zur Vorbeugung erhalten, und der Zustand ihrer Zähne wird sich jedes Jahr für den Rest ihres Lebens verschlechtern, bis es viele weitere gesundheitliche Probleme nach sich zieht.

Deshalb sind gesunde Zähne für die Tiere so wichtig

Zahngesundheit bei der Katze
Gesunde Zähne sind besonders für Katzen sehr wichtig. Oft werden Erkrankungen nicht früh genug erkannt. Mit der richtigen Ernährung und Pflege kann jedoch jeder Katzenbesitzer wirksam vorbeugen. Foto: Johnnie Runner/Bigstock

Nur mit einem starken Gebiss wird eine Katze im Alltag glücklich. Kaum ein anderer Faktor wirkt sich bei steigendem Alter so stark auf die Lebensqualität der Tiere aus. Der Grund dafür ist die vielseitige Verwendung, die Katzen für Ihre Zähne haben: Die Tiere nutzen das Gebiss zur Zerkleinerung der Nahrung aber reinigen auch ihr Fell damit. Nicht ohne Grund werden die Schneidezähne der Katze manchmal auch als Kammzähne bezeichnet.

So lassen sich Erkrankungen bei Katzen erkennen

Bei den Katzen sind Erkrankungen der Zähne und des Zahnfleischs weit verbreitet. Das hängt damit zusammen, dass es wie beim Menschen auch in der Mundhöhle zur Bildung von Zahnbelag kommt. Dieser verkalkt durch steten Speichelfluss immer fester, so dass es allmählich zur Bildung von Zahnstein kommt. Im Zahnstein siedeln sich viele Bakterien an.

Durch den Zahnstein kommt es zunächst zur Beeinträchtigung am Zahnfleisch. Es kann passieren, dass sich dieses so stark zurückzieht, dass einzelne Zähne ausfallen. Geschädigtes Zahnfleisch bringt aber noch ganz andere Gefahren mit sich. Durch kleine Wunden geraten Bakterien ins Blut und verbreiten sich so im Körper. Die Folge können Schädigungen der inneren Organe sein. Oft fängt die Krankheit im Mund an und weitet sich am Ende auf das Herz des Tiers aus. An zwei Merkmalen lässt sich eine Erkrankung der Mundhöhle jedoch frühzeitig erkennen. Erstens hat das Tier weniger Appetit. Die Nahrungsaufnahme bereitet ihm Schmerzen. Deshalb frisst es weniger. Zweitens kann Mundgeruch ein Zeichen für Erkrankungen sein.

Wer sein Tier regelmäßig zum Tierarzt bringt und eine Kontrolle der Zähne vornimmt, beugt Erkrankungen vor. Falls notwendig können kleine zahnmedizinische Eingriffe auch dafür sorgen, dass Erkrankungen aufgehalten werden. Zudem gibt es viele nützliche Maßnahmen, mit denen Tierhalter auch im Alltag einer Erkrankung vorbeugen können. Dazu zählen die Verabreichung spezieller Nahrung, die das Gebiss der Tiere pflegt wie auch das Zähneputzen.

Das sind die ersten Symptome für eine Erkrankung

Als erstes gibt sich eine Erkrankung der Zähne meist durch Mundgeruch des Tiers zu erkennen. Erst später ist die Erkrankung auch an Entzündungen am Zahnfleisch oder freigelegten Zähnen zu erkennen. Falls solche Symptome nicht medizinisch versorgt werden, lockern sich die Zähne irgendwann. Dann kann es auch zum Verlust von Zähnen kommen. Auf die leichte Schulter sollten die Symptome auch deshalb nicht genommen werden, weil sie Erkrankungen an der Niere oder am Herzen nach sich ziehen können. Auch Gelenkerkrankungen, welche die Beweglichkeit des Tiers erheblich einschränken, zählen zu den typischen Folgen von Zahnfleischerkrankungen.

Wenn das Zahnfleisch erkrankt, kann es auch sein, dass das Tier Schmerzen in der Mundhöhle spürt und zu wenig Nahrung aufnimmt. Auch dadurch wird die Gesundheit erheblich beeinträchtigt. Zudem verschlechtern sich so die Fähigkeiten des Körpers zur Regeneration bei Erkrankungen.

FORL – eine spezielle Zahnerkrankung von Katzen

Neben dem Zahnstein gibt es jedoch noch eine weitere Erkrankung, von der Katzen betroffen sind. Die Feline odontoklastische resorptive Läsionen (FORL) führt zu einer Entkalkung der Zähne und kann einen Zahnverlust nach sich ziehen. Die genaue Entstehung der Krankheit ist noch nicht vollständig aufgeklärt. Die Auswirkung gestaltet sich jedoch wie folgt: Im Mund der erwachsenen Katze werden Zellen aktiviert, die bei jungen Katzen dafür zuständig sind, die Milchzähne aus der Mundhöhle zu lösen. Diese Zellen werden nun aktiv und lösen Kalk aus den festen Zähnen. Das Gebiss wird so durch einen körpereigenen Mechanismus geschädigt. Es kommt zu kleinen Löchern und die Zähne werden porös. Auch erhebliche Schmerzen sind die Folge einer solchen Erkrankung. Tierärzte können ermitteln, ob eine solche Erkrankung vorliegt und sie behandeln. Die Behandlung kann sowohl in einer Füllung des betroffenen Zahns wie auch im Ziehen von einzelnen Zähnen bestehen. Auch eine Umstellung des Futters kann im Falle einer FORL-Erkrankung sinnvoll sein. So empfiehlt sich beispielsweise eine Ernährung, die dem Tier ausreichend Calcium bietet. Diese kann die Versorgung der Zähne verbessern.

Das können Signale für eine FORL-Erkrankung sein

  • Beim Kauen der Nahrung hält die Katze den Kopf schief
  • Das Tier schleicht um den Fressnapf, frisst plötzlich und ganz hastig und lässt dann das Futter fallen
  • Die Katze knirscht immer wieder mit den Zähnen oder es fließt Speichel aus dem Mund

Das sollte man über die Zahnreinigung bei Katzen wissen

Anders als Menschen sind Katzen kaum von Karies betroffen. Zahnbelag und daraus folgender Zahnstein bildet sich jedoch bereits bei jungen Tieren. Es wird geschätzt, dass gut 70 Prozent der Katzen im ersten Lebensjahr von Zahnsteinbildung betroffen sind. Es ist deshalb wichtig, dass die Tierhalter nicht erst in späten Jahren auf die Zahnpflege ihrer Tiere achten. Eine regelmäßige Reinigung und die Nutzung spezieller Pflegeprodukte leistet bei dieser Aufgabe genau die richtige Unterstützung.

Wenn die Zähne der Katze täglich geputzt werden, hält man sie am besten sauber. Am einfachsten geht dies, wenn es vorsichtig und Stück für Stück trainiert wird. Der Zahnbelag lässt sich am effizientesten mit einer Zahnbürste mit Nylonborsten entfernen. Diese wird in einem leichten Winkel angesetzt. Anschließend lassen sich die Zähne in kreisenden Bewegungen säubern. Zahnpasta ist nicht notwendig. Die Zähne der Katze können mit der Bürste und etwas Wasser gereinigt werden. Wer doch Zahnpasta verwenden möchte, erhält im Fachhandel spezielle Produkte für Tiere. Diese sollten dann auch genutzt werden. Die meisten Zahnprodukte für Menschen werden mit Fluor versetzt. Wenn die Katze dieses auf Dauer schluckt, könnten sich schädliche Nebenwirkungen ergeben. Im Falle älterer Tiere kommt niemand um die Zahnreinigung herum. Nur durch diese kann die Gesundheit der Tiere auf Dauer bewahrt werden.

Schritt für Schritt: So geht man beim Zähneputzen bei der Katze am besten vor

  1. Erste Annäherung: Zunächst legt man vorsichtig ganz kurz die Finger auf die Zähne der Katze. Bei jungen Tieren ist dies kein Problem.
  2. Bewusste Belohnung: Als Belohnung dafür, dass das Tier stillhält, sollte man ihm nun eine Nahrungskrokette geben. Das Tier wird diese Belohnung gerne annehmen und sie mit dem Zähneputzen in Verbindung bringen.
  3. Gezielte Gewöhnung: Allmählich hält man seine Finger länger auf den Zähnen. Dann beginnt man mit kreisenden Bewegungen. Schließlich werden diese mit der Zahnbürste durchgeführt.
  4. Gewöhnung an die Zahnbürste: Beim ersten Einsatz der Zahnbürste sollte die Katze direkt dafür belohnt werden, wenn sie die Bürste in den Mund nimmt. Anschließend wird die Zeit verlängert, über welche die Bürste im Mund bleibt. Am Ende können die Tierhalter schließlich zum Zähneputzen übergehen.
  5. Zahnpasta kann auch belohnend wirken: Viele Produkte werden in einem Geschmack hergestellt, auf den die Tiere positiv reagieren. Das bedeutet, dass die Zahnpasta für Katzen das Zähneputzen auch unterstützen kann.
  6. Putzen der Zähne: Am besten beginnt man an den Backenzähnen und arbeitet sich dann nach vorne. An den Backenzähnen akzeptieren die meisten Tiere die Zahnbürste schneller als an den vorderen Zähnen.

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Diese Zahnpflege-Fakten zählen bei der richtigen Ernährung von Katzen

  1. Bereits das Füttern von Trockennahrung wirkt sich positiv auf die Gesundheit der Zähne aus. Das hat damit zu tun, dass bei trockener Nahrung weniger Reste am Gebiss hängen bleiben. In der Folge bildet sich nicht so viel Zahnbelag.
  2. Die Trockennahrung gewährleistet außerdem eine natürliche Reinigung der Zähne. Beim Zerbeißen und Zerkauen der Nahrung bildet sich mehr Speichel, der die Zähne spült. Beim Zerkauen werden die Zähne durch die Oberfläche der Nahrung vorsichtig abgerieben.
  3. Für erwachsene Katzen gibt es spezielle Zahnpflegeprodukte. In diesen ist Natriumphosphat enthalten, das sich auch in vielen Zahncremes findet, die von Menschen genutzt werden. Dieser Stoff sorgt dafür, dass das im Mund vorhandene Kalzium gebunden wird und trägt auf diese Weise dazu bei, dass sich weniger Zahnstein bilden kann.
  4. Bei jungen Tieren sollten keine Zahnpflegeprodukte mit Natriumphosphat verwendet werden. Die Jungtiere benötigen viel Kalzium, um ihre wachsenden Knochen gut versorgen zu können. Erst ab dem vierten Monat kann man jungen Katzen Nahrung mit Natriumphosphat füttern.

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