Ist Katzengras gut für Katzen?

Ist Katzengras gut für Katzen?

Warum fressen Katzen gerne Katzengräser?

Katzengras ist für Katzen wichtig

Spezielles Gras für Katzen ist nahrhaft und hilft bei der Verdauung und Ausscheidung von lästigen Haarballen. Foto: insonnia/bigstock

Die Frage, warum ist Katzengras wichtig für Katzen, lässt sich einfach beantworten. Katzen sind sehr saubere Tiere. Das ist bekannt. Sie putzen täglich ihr Fell, so dass große Mengen an Haare in den Magen des Tieres gelangen. Wie auch Hunde, so müssen Katzen sich regelmäßig der Haare entledigen. Ansonsten könnte es zu Bauchschmerzen kommen und das Tier müsste behandelt werden. Katzen, die draußen durch die Gegend streunern fressen daher viel Gras. Die Gashalme wickeln sich im Katzenmagen regelrecht um die Haare, so dass die Katze sie durch kräftiges Würgen und anschließendem erbrechen besser ausscheiden kann. Wohnungskatzen dagegen, die nur selten das Haus verlassen, sollten immer ausreichend von diesem gesunden Grün verfügbar haben. Es regt die Verdauung an und ist eine optimale Ergänzung zur üblichen Katzennahrung, da wichtige Nährstoffe enthalten. Stellen Sie also immer genügend von dieser Pflanze in der Wohnung bereit und machen es zu einer Routine.

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Letzte Aktualisierung am 8.05.2017 um 19:04 Uhr / Affiliate Links / Produktbilder: Amazon

Nicht alle Grassorten sind geeignet

Wenn Katzen nicht gerade neugierig die Gegend erkunden oder schlafen, pflegen sie sehr gerne ihr Fell. Die Fellpflege der Katzen hat nicht nur hygienische Gründe, vielmehr dienen sie aber auch der Tarnung. Katzen sind gute Jäger und sorgen mit ihrer ständigen Fellpflege dafür, dass in der Natur ihre Opfer sie nicht riechen können. Alle Gerüche werden durch die Reinigung entfernt, so dass die Katze umso erfolgreicher jagen kann. Diesen Instinkt hat auch die Wohnungskatze immer noch verinnerlicht. Da bei der Katzenpflege eine große Menge an Haaren in den Magen geraten, führt das früher oder später zu Verdauungsproblemen. Im schlimmsten Fall kann sogar ein Darmverschluss auftreten. Gute Gräser sorgen dafür, dass Haarballen leichter ausgeschieden werden können. Da Stubentiger nicht wie Freigänger ständig an Gräsern knabbern können, sollte daher in der Wohnung spezielle Katzengräser zur Verfügung gestellt werden.

Ist Katzengras notwendig? Die Vorteile:

Katzengräser können aber noch viel mehr. Es ist mit Folsäure und vielen Nährstoffen angereichert, die jede Katze gut gebrauchen kann. Katzengras gibt es in kleinen Schälchen fertig zu kaufen.

Katzengräser sollten für jede Wohnungskatze bereitstehen

Die regelmäßige Aufnahme vom frischen Grashalmen in Form von speziellen Katzengräsern hilft dem Tier vor allem bei verschluckten Haaren. Aber nicht nur dafür ist das Grün sehr hilfreich. Foto: insonnia/Bigstock

Selbstverständlich kann man auch Katzengras selber ziehen. Die Pflege ist gar nicht mal so schwer. Mit den nötigen Samen klappt das sehr gut für den Hausgebrauch. Katzengrassamen einpflanzen, Wasser dazugeben und einige Tage warten, dazu regelmäßig giessen und das war es schon! Üblicherweise werden dazu im Handel verschiedene Katzengras Sorten zum selber ziehen angeboten. Diese wachsen innerhalb weniger Tage und können dem Tier angeboten werden. Egal auf welche Weise die Gräser gezogen werden, es sollte immer frisch aussehen, damit es von der Katze tatsächlich auch angenommen wird. Ansonsten könnte es jederzeit passieren, dass die Katze ersatzweise an Zimmerpflanzen knabbert, die giftig für sie ist. Nicht jede Sorte von Gras ist gut für eine Katze. Zyperngras und Grünlilien sind Pflanzen, die häufig als Katzengras gekennzeichnet sind. Zyperngras hat aber den Nachteil, dass es sehr scharfkantig ist. Die Katze könnte sich am Mund daran verletzen.

Auch Grünlilien haben einige Nachteile. Sie nehmen Gifte wie zum Beispiel Nikotin aus der Luft auf und könnten diese beim Fressen auf die Katze übertragen. Wer der Katze bei der Verdauung helfen möchte, der sollte das Katzengras selber züchten. Dadurch hat jeder Katzenliebhaber die Möglichkeit, selber Einfluss auf die Gesundheit der Katze zu nehmen.

Spezielles Gras für Katzen selber züchten

Katzengräser zu züchten und zu pflegen ist gar nicht so schwer. Für die Zucht sollten besonders weiche Gräser ausgewählt werden. Diese werden von der Katze mit Sicherheit dankend angenommen. Es muss dabei zwingend darauf geachtet werden, dass es sich um ein echtes Katzengras handelt. Ein Blick auf die Zutatenliste kann hierbei sehr hilfreich sein. Optimal für die Zucht von Katzen-Gras sind Hafer, Gerste und Weizen. Die jungen Halme sind sehr weich und für Katzen gut verträglich. Bei fertig gezogenem Gras dagegen sollte man sehr vorsichtig sein. Es wurde vielleicht gedüngt und ist für die Katze gar nicht so gesund, wie angenommen wurde. Die Samen für das Katzengras sollten einen Topf oder einer kleinen Schale mit einer unbehandelten Gartenerde ausgesät werden. Die Erde muss schön feucht gehalten werden, damit die Triebe der Samen schnell sprießen. Ein feuchter Boden ist ein guter Nährboden. Sollte der Erdboden zu nass sein, könnte es passieren, dass das Gras nicht wächst, sondern eingeht. Auch eine direkte Sonneneinstrahlung ist nicht gut für das Wachstum des Katzengrases. Ein heller, warmer Ort ist ein idealer Standort.

Immer ausreichend frisches Gras zur Verfügung stellen

Da die Zucht von Katzengras sehr schnell funktioniert, sollte jeder Katzenliebhaber immer darauf achten, dass ausreichend Gras zur Verfügung steht. Katzengräser sind für Katzen sehr schmackhaft und reinigen sogar die Zähne.

Katze in der freien Natur hat genügend Gräser zur Verfügung

Eine Katze in der freien Natur hat ausreichend frische Gräser verfügbar um sich bei Bedarf damit zu versorgen. Bei Wohnungskatzen sollten Sie allerdings unbedingt nachhelfen und Katzengräser selber ziehen oder fertig kaufen. Foto: ikatwm/Bigstock

Die Katze knabbert regelmäßig an dem Gras, bis die Haare aus dem Magen entfernt werden. Danach kann es ein paar Tage sein, dass die Katze dem leckeren Grün keinen Blick würdigt. Trotzdem sollte es nicht entfernt werden, sondern der Katze bei Bedarf immer zur Verfügung stehen. Katzengras ist auf jeden Fall besser verträglich, wie sämtliche Zimmerpflanzen. Die Unart, Zimmerpflanzen anzuknabbern sollte sich eine Katze gar nicht erst angewöhnen. Es tut ihr auf Dauer gesundheitlich nicht gut.

Schon für jüngere Katzen

Bereits jüngere Katzen dürfen Katzengras fressen. Umso eher sie sich daran gewöhnt, ein gesundes Maß an Katzengras zu sich zu nehmen, um gesünder ist der Verdauungstrakt der Katze. Anfangs kann es passieren, dass eine Katze eine bestimmte Sorte des Katzengrases gar nicht annimmt oder nicht verträgt. Hier sollten zuerst einige Sorten getestet werden, bis das richtige Katzengras gefunden wird.

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