Glutenunverträglichkeit bei Katzen – Glutenallergie: Ursachen

Katzen können wie Menschen an Glutenunverträglichkeit leiden

Lebensmittelunverträglichkeiten treten bei Menschen immer häufiger auf. Doch nicht nur Menschen, auch Katzen können an solchen Unverträglichkeiten oder an Allergien leiden. Ist dies bei Deiner Katze der Fall, musst Du je nach auslösendem Allergen einiges bei der Ernährung Deines Stubentigers beachten. Die Glutenunverträglichkeit ist ein typisches Beispiel. In diesem Artikel erfährst Du, worauf Du beim Füttern der Katze achten musst, wenn sie daran leidet, welche Anzeichen es für diese Art der Unverträglichkeit gibt und weshalb diese bei Katzen auftritt.

Glutenunverträglichkeit bei Katzen
Auch Katzen können an Unverträglichkeiten auf Gluten bz. Glutenallergien leiden – füttern Sie Ihre Katze mit glutenfreiem Katzenfutter (Symbolfoto: Von fantom_rd/Shutterstock.com)

Der Ursprung einer Unverträglichkeit gegen Gluten bei Katzen

Die wilden Vorfahren unserer Hauskatzen waren Jäger und Fleisch der Hauptbestandteil der Nahrung. Beliebte Beutetiere waren Mäuse, Hamster und Vögel. Auch wenn die Hauskatzen domestiziert wurden, haben sich an ihren Bedürfnissen was die Ernährung anbelangt, nicht viel geändert. Nicht nur die Katzen in freier Wildbahn, sondern auch jene in Deinem Wohnzimmer haben einen hohen Bedarf an tierischem Eiweiß.

Katzen benötigen viel Fleisch und Fisch in ihrem Futter. Getreide spielt auf dem natürlichen Speiseplan einer Katze eine untergeordnete Rolle. In freier Wildbahn nehmen Katzen nur jenes Getreide zu sich, das sich im Magen ihrer Beutetiere befindet. Dies ist ein verschwindend geringer Anteil.

In einigen Futtersorten, die Du kaufen kannst, ist viel Getreide enthalten. Nehmen Katzen wegen der Nahrung, das Du ihnen anbietest, erhebliche Mengen an Getreide zu sich, kann das zu Problemen führen. Bei einigen Katzen äußert sich das durch eine Glutenunverträglichkeit.

Symptome, die auf eine Glutenunverträglichkeit hindeuten

Katzen, die an einer Glutenunverträglichkeit, einer Allergie oder einer Sensibilität gegen Gluten leiden, zeigen oftmals Verdauungsprobleme und Durchfall. Probleme mit der Haut oder dem Fell können ebenso darauf hindeuten. Zeigt Deine Katze eine gekrümmte, unnatürliche Haltung, kann es sein, dass sie an Bauchschmerzen aufgrund einer Reaktion gegen ein bestimmtes Lebensmittel leidet. Die Symptome können weniger oder stärker ausgeprägt auftreten. Sind sie nur leicht, wird dies eine Gluten-Sensibilität genannt.

Bereits kurze Zeit, nachdem die Katze glutenhaltige Lebensmittel zu sich genommen hat, können die Probleme beginnen. Bei anderen Katzen dauert es eine Weile, bis sich Symptome zeigen. Bekommt Deine Katze immer nach dem Fressen von glutenhaltigem Futter, Durchfall, kann sie an einer Unverträglichkeit leiden.

Du solltest aber mit dem Tierarzt darüber sprechen. Natürlich ist es möglich, dass Du auf ein glutenfreies Futter umstellst. Ein getreidefreies Futter schadet der Katze nicht. Doch wenn es sich bei den Problemen Deiner Katze nicht um eine Glutenunverträglichkeit handeln, kann das ernste Konsequenzen haben: Eine ernsthafte Erkrankung kann ebenso der Grund für den Durchfall sein. Dies muss von einem Tierarzt ausgeschlossen werden. Haut- und Verdauungsbeschwerden können eine Vielzahl von Ursachen haben. Ein Tierarzt kann Dir sagen, ob Deine Katze an einer Glutenunverträglichkeit leidet oder nicht. Sollte es etwas anderes sein, kann er in diesem Fall eine geeignete Behandlung einleiten.

Wenn es tatsächlich eine Glutenunverträglichkeit ist, musst Du das Futter für Deine Katze umstellen. Das Gluten führt bei einer Unverträglichkeit zu einer Reizung oder einer Entzündung der Dünndarmschleimhaut. Wird diese geschädigt, können weitere Verdauungsprobleme die Folge sein.

Glutenhaltige Lebensmittel

Gluten ist in vielen Getreidearten enthalten. Weizen, Dinkel, Roggen, Hafer und Gerste enthalten alle Gluten. Bei Gluten handelt es sich um ein Gemisch aus Proteinen. Diese befinden sich in den Samen der Getreide.

Gluten enthalten auch alle Lebensmittel, die diese Getreide enthalten. Es gibt aber auch Getreidearten, die kein Gluten enthalten. Das sind beispielsweise Sojabohnen, Quinoa oder Wildreis.

Einige Menschen und Tiere können diese Gluten nicht problemlos verarbeiten. Das Gluten wirkt dabei bei diesen als Allergen. Dabei kommt es bei er Verstoffwechslung zu gesundheitlichen Problemen. In diesen Fällen wird die Glutenunverträglichkeit genannt.

Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig für die Katze

Eine Katze benötigt eine ausgewogene Ernährung. Dazu gehören neben Gemüse auch Ballaststoffe. Viele Produkte enthalten Getreide als Ballaststoff sowie als Sättigungsmittel.

Es ist nicht so, dass Getreide im Katzenfutter grundsätzlich ungesund und schädlich ist. Es ist aber auf der anderen Seite nicht nötig, wenn andere Ballaststoffe im Futter enthalten sind. Glutenfreie Ballaststoffe und Sättigungsmittel sind etwa Soja, Reis oder Mais. Futter, die statt Getreide diese Zutaten enthalten, können auch Katzen gefüttert werden, die nicht an einer Unverträglichkeit leiden.

Viele Futtermittel mit Soja, Reis oder Mais enthalten aber ebenfalls glutenhaltiges Getreide. Es gibt aber auch Katzen, die bei einer kleinen Menge an Gluten kaum reagieren, sondern erst bei größeren Mengen an Gluten mit Symptomen reagieren.

Glutenunverträglichkeit bei einem Mehrkatzenhaushalt

Hast Du mehrere Katzen und eine dieser Katzen leidet an einer Glutenunverträglichkeit? Dann stellt sich die Frage, wie Du Deine Katzen füttern kannst. Du hast zwei Möglichkeiten: Du kannst die Katze, die an der Unverträglichkeit leidet, getrennt von den anderen Katzen füttern oder Du fütterst alle Katzen mit glutenfreiem Futter.

Im Handel gibt es sowohl Nass- als auch Trockenfutter, das ohne Getreide und Gluten hergestellt wurde. In diesem Futter ist alles enthalten, was die Katze an Nährstoffen und Vitaminen benötigt. Ein getreidefreies Futter schadet einer Katze nicht, auch wenn sie selber nicht an einer Unverträglichkeit leidet.

Trockenfutter oder Nassfutter

Bei Menschen sind die Geschmäcker genauso verschieden, wie bei Katzen. Einige bevorzugen Nassfutter, andere essen lieber Trockenfutter und verschmähen Nassfutter. Das richtige Futter soll der Katze schmecken und es soll sie mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen, die sie für ein gesundes Leben benötigt.

Zu einer ausgewogenen, gesunden Ernährung bei einer Katze gehört, dass sie genügend Protein erhalten. Dies kann Fleisch oder Fisch sein. Kohlenhydrate hingegen benötigt eine Katze nicht. Auf Getreide kann verzichtet werden. Auch wenn es nicht nötig ist, enthalten viele Nass- und Trockenfuttersorten Getreide. Der Getreideanteil ist im Normalfall bei Trockenfutter höher als bei Nassfutter.

Wichtig hingegen ist, dass das Katzenfutter Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe enthält. Diese können auch mit Pasten oder mit Snacks zugeführt werden. Nicht nötig und ungesund sind Zucker sowie Geschmacksverstärker im Futter.

Fazit

Vermutest du bei deiner Katze eine Glutenunverträglichkeit, solltest Du Deinen Stubentiger und das Fressverhalten genau beobachten. Gibt es gesundheitliche Probleme, die nach dem Füttern auf? Erhärtet sich der Verdacht, dass die Katze an einer solchen Unverträglichkeit leidet, solltest Du einen Tierarzt aufsuchen. Dieser kann abklären, ob Deiner Katze auch etwas anderes fehlen könnte. Ist es eine Unverträglichkeit, kann er mit Dir die nächsten Schritte einleiten. Geeignetes, glutenfreies Futter findest Du im Fachhandel zur Genüge. Du kannst Dich in einem solchen Geschäft auch beraten lassen, welches Futter Du für Deine Katze nun wählen solltest, um sie gesund und ausgewogen zu ernähren.

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Zuletzt aktualisiert am 2021-04-16 um 12:39 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

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