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Katzenfutter für Seniorkatzen – Gutes Futter für alte Katzen

Die speziellen Bedürfnisse und Anforderungen an die Ernährung für ältere Katzen

Es ist wohl kaum verwunderlich, dass mit steigendem Alter der Katze sich auch die Bedürfnisse und Anforderungen ändern. Gerade bei der Nahrungsaufnahme entstehen bei der Katze erhebliche Veränderungen. Einerseits verändert sich der Körper, der nun bevorzugt andere Nährstoffe braucht, allerdings auch anders auf gewohnte Nahrung reagiert. Andererseits ändern sich auch Geschmack und Vorlieben, wodurch es zu Stimmungsschwankungen oder ungewöhnlichen Verhalten kommen kann.

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Das geht uns Menschen so und wieso sollte es Ihrem Stubentiger anders ergehen, als Ihnen oder Ihren Eltern selbst. Folgender Artikel soll Ihnen eine Hilfe sein, sich auch im Alter Ihres Tieres um es kümmern zu können und vielleicht ein paar hilfreiche Ratschläge geben. Lesen Sie auch unseren Artikel auf Transportbox-Katzen.de: Katzen im hohen Alter – Tipps für eine artgerechte Haltung.

Das Alter der Katze  richtig einschätzen

Katzenfutter Seniorkatzen
Bei älteren Katzen verändern sich die Bedürfnisse und Anforderungen an die Ernährung. Mit speziellem Katzenfutter für Senioren tragen Sie diesen Veränderungen Rechnung. Foto: Lightspruch/Bigstock

Zunächst einmal, bevor sie anfangen, Umstellungen in Ernährung oder Tagesablauf Ihrer Katze zu ergreifen, sollten Sie einschätzen, in welcher Verfassung sich Ihre Katze befindet. Denn das Alter allein ist nicht ausschlaggebend, für die Fitness oder Gesundheit. Das Alter liefert jedoch eine gute Grundeinschätzung für das Befinden Ihres Lieblings. Während eine Katze mit einem Jahr, noch dem Alter eines 15-Jährigen Menschen entspricht, steigert es sich kontinuierlich über 6, entsprechend 40 Menschenjahren, und 12, entsprechend 64, bis zu einem Alter von 20 Jahren, welches für uns Menschen bereits 96 Jahre bedeuten würde. Die durchschnittliche Lebenserwartung einer Katze beträgt 15 Jahre, für Menschen entspräche dies in etwa 75.

Beschwerden frühzeitig erkennen

Mit zunehmenden Alter lassen sich immer mehr Beschwerden Ihres Tieres feststellen. Darunter fallen ein schwächeres Immunsystem, besonders auffällig bei freilaufenden Katzen, Gelenk- wie Verdauungsprobleme, ein schlechteres Fell und ein nachlassender Geruchssinn. Es ist zu empfehlen, direkt beim Feststellen dieser Probleme die Ernährung gegebenen Falles anzupassen, da die älteren Damen und Herren ungern ihre Gewohnheiten ändern.

Die richtige Ernährung Ihrer Seniorkatze

Bereits ohne das Alter in Betracht zu ziehen, gibt es eine Menge Faktoren, die es bei Auswahl und Zusammenstellung des Futters zu beachten gibt. Rasse, Haartyp, Krankheiten (Vorbeugung und Behandlung), Gewicht und Verdauungsstörungen, um nur einige zu nennen. Die verschiedenen Faktoren gehen oft miteinander einher, gerade mit dem Alter verschmelzen sie gerne. Besonders das Gewicht ist mit dem Alter stark verwebt. Es gilt einerseits darauf zu achten, dass die Katze genug frisst, aber andererseits auch darauf zu achten, ihr nicht zu viel Futter zu geben. Zu viel heißt in der Regel auch, ihr die gleiche Nahrung, wie in ihrer Jugend zu füttern. Denn im Alter sinkt die Bewegungsbereitschaft ihres Haustieres, wodurch weniger Bedarf besteht. Es ist dennoch ratsam, energiereiches Futter zu verwenden, damit Ihre Katze leistungsbereit bleibt.

Kurz um, Sie sollten die Waage halten und nicht in eine Haltung verfallen, dass es sich um ein altes Tier handelt, „dem man doch etwas gönnen kann“. Damit würden Sie Ihrem Liebling keinen gefallen tun. Denn Übergewicht ist bei den kleinen Rackern kein Zuckerschlecken. Untergewicht im Übrigen auch nicht. Nicht nur, dass es ihre Bewegungsfreiheit einschränkt und negativ auf die Verdauung auswirken kann, es ist auch sehr gefährlich, denn es besteht das Risiko einer Diabetes Erkrankung.

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Zuletzt aktualisiert am 2024-05-22 um 2:38 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Nährstoffbedarf von Seniorkatzen im Vergleich zu jüngeren Katze

Im Alter verändert sich der Stoffwechsel von Katzen und entsprechend ihr Nährstoffbedarf. Ältere Katzen benötigen in der Regel weniger Energie und Protein als jüngere Katzen. Gleichzeitig benötigen sie jedoch mehr Ballaststoffe, um Verdauungsprobleme zu vermeiden. Auch der Bedarf an bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen kann sich verändern.

Einige wichtige Nährstoffe, auf die bei der Ernährung von älteren Katzen geachtet werden sollte, sind:

  • Protein: Seniorkatzen benötigen immer noch eine ausreichende Menge an Protein, um ihre Muskeln und Organe gesund zu halten. Allerdings sollte der Proteingehalt im Futter nicht zu hoch sein, da dies die Nieren belasten kann.
  • Fett: Ältere Katzen benötigen weniger Fett als jüngere Katzen, um ein gesundes Gewicht zu halten. Zu viel Fett im Futter kann zu Übergewicht und damit verbundenen Gesundheitsproblemen führen.
  • Ballaststoffe: Ältere Katzen benötigen mehr Ballaststoffe als jüngere Katzen, um die Verdauung zu unterstützen und Verstopfungen zu vermeiden.
  • Vitamine und Mineralstoffe: Ältere Katzen benötigen möglicherweise mehr Vitamine und Mineralstoffe als jüngere Katzen, da ihr Körper diese Nährstoffe möglicherweise nicht mehr so effizient aufnimmt.

Es ist wichtig, dass das Futter für ältere Katzen speziell auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist und ausgewogen ist. Wenn Sie unsicher sind, welche Art von Futter für Ihre Seniorkatze am besten geeignet ist, wenden Sie sich am besten an Ihren Tierarzt.

Unterschiede zwischen Trocken- und Nassfutter für ältere Katzen

Es gibt sowohl Vor- als auch Nachteile bei der Wahl zwischen Trocken- und Nassfutter für ältere Katzen. Hier sind einige Unterschiede, die bei der Entscheidung berücksichtigt werden sollten:

Trockenfutter:

  • Trockenfutter ist oft energiereicher als Nassfutter, was dazu führen kann, dass ältere Katzen, die weniger aktiv sind, an Gewicht zunehmen.
  • Es kann dazu beitragen, die Zähne der Katze zu reinigen, da das Kauen des Trockenfutters dabei hilft, Plaque und Zahnstein zu entfernen.
  • Trockenfutter kann länger gelagert werden und ist oft kostengünstiger als Nassfutter.
  • Es kann jedoch dazu führen, dass ältere Katzen nicht genug Flüssigkeit aufnehmen, was zu Dehydration und Nierenproblemen führen kann.
  • Es ist auch nicht so schmackhaft wie Nassfutter, was dazu führen kann, dass ältere Katzen weniger essen und nicht genug Nährstoffe aufnehmen.

Nassfutter:

  • Nassfutter enthält mehr Feuchtigkeit als Trockenfutter, was dazu beitragen kann, dass ältere Katzen hydratisiert bleiben und Nierenprobleme vermieden werden.
  • Es ist oft schmackhafter als Trockenfutter und kann dazu beitragen, dass ältere Katzen mehr essen und mehr Nährstoffe aufnehmen.
  • Nassfutter kann jedoch teurer sein als Trockenfutter und muss schneller verbraucht werden, da es schneller verdirbt.
  • Es kann auch dazu führen, dass sich Plaque und Zahnstein auf den Zähnen der Katze ansammeln, da es nicht so effektiv wie Trockenfutter ist, um die Zähne zu reinigen.

Insgesamt hängt die Wahl zwischen Trocken- und Nassfutter für ältere Katzen von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben der Katze ab. Es kann auch eine Kombination aus beiden Arten von Futter verwendet werden, um sicherzustellen, dass die Katze alle notwendigen Nährstoffe erhält.

Diabetes mellitus

Diabetes mellitus ist besser bekannt, als Zuckerkrankheit bei Katzen. Abgesehen von vererblicher Veranlagung, kann eine Katze durch Übergewicht und falsche Ernährung daran erkranken. Besonders alte Tiere haben ein hohes Risiko für die Zuckerkrankheit. Sie können entweder nicht mehr genug Insulin produzieren, um den Blutzuckerspiegel zu senken, oder es wird nicht mehr richtig. Eine ärztliche Behandlung wird Notwendig sein, um Folgeschäden, wie etwa Nervenkrankheiten, zu vermeiden oder zumindest gering zu halten.

Die einfachste Methode ist dabei Medikamente dem Futter unterzumischen. Das regelmäßige spritzen von Insulin, wie es bei Menschen mit Diabetes häufig der Fall ist, kann so vermieden werden. Halten Sie in jedem Fall Rücksprache mit Ihrem Tierarzt. Auch bei einem gesunden alternden Stubentiger sollten Sie mit einem Tierarzt über die beste Mögliche Ernährung sprechen, um Muskelverschleiß und anderen negativen Auswirkungen des Alterns entgegen zu wirken.

Vorbeugend für die Diabetes-Krankheit wirken viel Bewegung und eine für Katzen geeignete Ernährung.

Eine katzengeeignete Ernährung beinhaltet zum einen, dass Sie Rücksicht auf die Rasse Ihrer Katze nehmen, welche Art von Nahrung für sie am besten geeignet ist. Im Allgemeinen kann man festhalten, dass Katzen Fleischfresser sind und deshalb im wesentlichen Proteine benötigen. Vitamine und Mineralstoffe sind eher passiv bei der Nahrungsaufnahme enthalten. Im Bezug auf Nass- und Trockenfutter wird in der Regel eine gesunde Mischung empfohlen. Pro Kilogramm des Körpergewichts Ihrer Katze können sie 50 Gramm Futter am Tag rechnen. Die hieraus entstehende Summe an Futter ist in drei bis vier Mahlzeiten zu unterteilen.

Auch hier gilt es allerdings wieder Rücksicht auf verschiedene Faktoren zu nehmen und die Menge an Futter individuell anzupassen. Eine Hauskatze braucht beispielsweise weniger Futter, als eine freilaufende Katze. Im Bezug auf das Alter der Katze gilt es ebenfalls mit steigendem Alter eine Tendenz zum Reduzieren anzunehmen.

Tipps zur Fütterung von Seniorkatzen mit Zahnerkrankungen

Es ist wichtig, den speziellen Bedürfnissen von Seniorkatzen gerecht zu werden, insbesondere wenn sie unter Zahnerkrankungen leiden. Ältere Katzen, auch als betagte oder reifere Katzen bezeichnet, benötigen eine besondere Fürsorge, um ihre Lebensqualität zu erhalten. Hier sind einige Tipps, um Ihnen bei der Fütterung von Katzen im fortgeschrittenen Alter, die unter Zahnproblemen leiden, zu helfen:

  • Weiche Nahrung: Stellen Sie sicher, dass Sie Ihrer älteren Katze weiche Nahrung anbieten, um das Kauen zu erleichtern. Nassfutter, Feuchtfutter oder eingeweichte Trockenfutterstücke sind gute Optionen. Sie können auch spezielle Seniorenkatzennahrung in Betracht ziehen, die speziell auf die Bedürfnisse von älteren Tieren abgestimmt ist.
  • Kleine Mahlzeiten: Bieten Sie Ihrer betagten Katze mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt an, anstatt einer oder zwei großen. Dies kann dazu beitragen, den Druck auf die Zähne und das Zahnfleisch zu verringern und gleichzeitig sicherzustellen, dass sie genügend Nährstoffe und Energie erhält.
  • Wärme: Erwägen Sie, das Futter Ihrer reiferen Katze leicht zu erwärmen, bevor Sie es servieren. Dies kann dazu beitragen, den Geruch und Geschmack des Futters zu verstärken, was die Katze dazu ermutigt, zu fressen. Achten Sie jedoch darauf, dass das Futter nicht zu heiß ist, um Verbrennungen im Mund zu vermeiden.
  • Schmerzmanagement: Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt über mögliche Schmerzmittel oder entzündungshemmende Medikamente, die Ihrer Katze im fortgeschrittenen Alter bei Zahnschmerzen helfen können. Eine angemessene Schmerzlinderung kann das Fressen für Ihr Tier angenehmer machen.
  • Regelmäßige Kontrollen: Es ist wichtig, dass ältere Katzen regelmäßig von einem Tierarzt untersucht werden, um den Zustand ihrer Zähne und ihres Zahnfleisches zu überwachen. Dies kann dazu beitragen, Probleme frühzeitig zu erkennen und die beste Behandlung für Ihre Katze zu gewährleisten.
  • Zahnreinigung: Berücksichtigen Sie die Möglichkeit einer professionellen Zahnreinigung für Ihre Seniorenkatze, um Zahnstein und Plaque zu entfernen und mögliche Zahnprobleme zu verringern. Ihr Tierarzt kann Sie über die beste Vorgehensweise und Häufigkeit einer solchen Prozedur informieren.
  • Zahnpflege zu Hause: Achten Sie darauf, die Mundhygiene Ihrer älteren Katze zu Hause zu unterstützen. Sie können spezielle Zahnbürsten, Zahnpasten oder zahnreinigende Leckerlies verwenden, die speziell für Katzen entwickelt wurden. Dies kann dazu beitragen, Plaquebildung und Zahnfleischentzündungen zu reduzieren.

Durch die Beachtung dieser Tipps können Sie dazu beitragen, dass Ihre Seniorenkatze trotz Zahnerkrankungen gut versorgt ist und ein angenehmes Leben führt.

Worauf beim Kauf von Katzenfutter für Seniorkatzen zu achten ist

Wenn unsere geliebten Samtpfoten älter werden, brauchen sie eine besondere Ernährung, die auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Ältere Katzen, auch als Senior- oder Veteranenkatzen bezeichnet, haben oft spezielle Anforderungen an ihr Futter. Beim Kauf von Katzenfutter für Seniorkatzen sollte man daher auf einige Dinge achten.

Zunächst einmal ist es wichtig, dass das Futter auf die individuellen Bedürfnisse der Katze abgestimmt ist. Je nach Alter, Gesundheitszustand und Aktivitätslevel kann sich der Nährstoffbedarf unterscheiden. Es gibt spezielle Futtersorten für Seniorkatzen, die etwa weniger Kalorien enthalten und dennoch alle wichtigen Nährstoffe liefern.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Qualität des Futters. Es sollte hochwertige Zutaten enthalten und frei von künstlichen Zusatzstoffen sein. Auch der Gehalt an Protein, Fett und Kohlenhydraten sollte ausgewogen sein, um die Gesundheit der Katze zu unterstützen.

Besonders bei älteren Katzen kann es auch zu Problemen mit den Zähnen kommen. Daher ist es ratsam, auf eine geeignete Konsistenz des Futters zu achten. Weiche oder pürierte Futtersorten können hierbei eine gute Wahl sein.

Neben dem Futter selbst ist auch die Art der Fütterung wichtig. Ältere Katzen haben oft einen langsameren Stoffwechsel und benötigen daher kleinere Portionen, die über den Tag verteilt werden sollten. Auch die Zugabe von Wasser oder Nassfutter kann helfen, die Flüssigkeitsaufnahme zu erhöhen und die Nierenfunktion zu unterstützen.

Insgesamt gilt also: Beim Kauf von Katzenfutter für Seniorkatzen sollte man auf eine ausgewogene Zusammensetzung, hochwertige Zutaten und eine geeignete Konsistenz achten. Eine individuelle Beratung durch den Tierarzt oder Fachhändler kann hierbei hilfreich sein, um das passende Futter für die Bedürfnisse der Katze zu finden.

Weitere Tipps zur gesunden Ernährung älterer Katzen

Eine gesunde Ernährung ist für Seniorkatzen besonders wichtig, um ihr ideales Gewicht zu halten und gesund zu bleiben. Um das ideale Gewicht einer älteren Katze zu bestimmen, kann man den Body Condition Score (BCS)

Die richtige Ernährung von älteren Katzen
Die richtige Ernährung von älteren Katzen. Alte Katzen haben, was Nährstoffe, Konsistenz und Fütterung betrifft, andere Ansprüche an ihr Futter als junge Katzen. Foto: artursfoto/Bigstock

verwenden, der anhand des Körperbaus und des Fettanteils die Körperkondition bewertet. Es ist wichtig, das Gewicht regelmäßig zu kontrollieren und gegebenenfalls anzupassen.

Bestimmte Lebensmittel sollten vermieden werden, da sie für Seniorkatzen schwer verdaulich sein können oder sogar giftig sein können. Dazu gehören rohes Fleisch, Milchprodukte, Zwiebeln, Knoblauch und Schokolade. Um Verdauungsprobleme zu vermeiden, sollte man das Futter langsam umstellen und die neue Nahrung schrittweise über mehrere Tage hinweg einführen. Auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig, um Verstopfungen zu vermeiden. Eine Möglichkeit, dies sicherzustellen, ist die Zugabe von Wasser oder Nassfutter.

Älteren Katze mit chronischen Erkrankungen wie Nierenproblemen benötigen eine spezielle Ernährung, die auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Eine tierärztliche Beratung kann hierbei hilfreich sein, um die richtige Nahrung und Dosierung zu finden. Um sicherzustellen, dass die Seniorkatze genug Vitamine und Mineralstoffe erhält, sollte man auf eine ausgewogene Ernährung achten und gegebenenfalls Nahrungsergänzungsmittel hinzufügen. Auch hier kann eine tierärztliche Beratung hilfreich sein. Betagte Katzen mit Allergien benötigen eine spezielle Ernährung, die frei von den auslösenden Allergenen ist. Es ist wichtig, das Futter langsam umzustellen und die neue Nahrung schrittweise einzuführen, um allergische Reaktionen zu vermeiden. Eine ausreichende Proteinversorgung ist wichtig für die Gesundheit von alten Katzen. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass das Protein aus hochwertigen Quellen stammt und nicht aus minderwertigen tierischen Nebenprodukten oder pflanzlichen Quellen. Eine tierärztliche Beratung kann hierbei helfen, um das richtige Futter mit ausreichend Protein zu finden.

Seniorkatzen mit Verdauungsproblemen benötigen eine spezielle Ernährung, die leicht verdaulich ist und den Magen-Darm-Trakt nicht belastet. Dazu können Futtersorten mit speziellen Ballaststoffen oder Probiotika helfen, um die Verdauung zu unterstützen. Auch hier ist eine tierärztliche Beratung empfehlenswert, um das passende Futter zu finden. Insgesamt ist es wichtig, die Ernährung von älteren Katze individuell anzupassen und auf ihre Bedürfnisse abzustimmen. Eine ausgewogene und hochwertige Ernährung kann dazu beitragen, dass Seniorkatzen gesund und fit bleiben und ein langes und glückliches Leben führen können.

Besondere Aufmerksamkeiten für die Senioren-Katze neben der Ernährung

Auch abseits der Ernährung gibt es Dinge, die Sie bei Ihrem Tier beachten müssen, wenn es bereits seine Jugend hinter sich gebracht hat. Als erstes ist das Thema Bewegung eine wichtige Grundlage. Natürlich möchte sich Ihre Katze ab einem gewissen Alter nicht mehr so viel bewegen. Eine gewisse Ruhe hat sie sich schließlich verdient. Doch es schadet nicht, wenn Sie sie gelegentlich zu kleinen Muskelübungen animieren. Vielleicht schafft sie es ja noch Ihnen die eine oder andere Maus zu präsentieren.

Der Jagdinstinkt und die Sicht hat etwas nachgelassen, doch Ihr ehemals kleiner Jäger, kann Sie noch auf andere Arten überraschen. Mit dem Alter kommt die Ruhe, und mit der Ruhe kommt Gemütlichkeit. Früher einmal war keine Zeit für lange Schmuseeinheiten, die Jagd stand an. Heute kommt ihr geliebter kleiner Schmusekater von ganz alleine an. Eine kleine Streicheleinheit auf dem Schoß hat noch niemanden geschadet.

Mit dem verlorenen Jagdtrieb, geht auch die mangelnde Freude am wetzen der Klauen einher. Sie werden schneller und länger wachsen als zuvor. Denken Sie daran, die Pfoten der kleinen Racker regelmäßig zu kontrollieren. Lange Krallen schränken die Beweglichkeit ein und können zu Muskelschwund führen. Die eingeschränkte Beweglichkeit könnte auch zu Übergewicht führen.

Sie sehen den Kreis, in dem Sie sich bewegen. Das Älter werden ist für alle ein schwieriger Prozess, der sich schleichend aber sicher vollzieht. Doch Angst davor brauchen weder Sie noch Ihr Liebling zu haben. Alles wird sich finden, wie so vieles zuvor. Ziehen Sie Ihren Tierarzt zur Seite und gehen Schritt für Schritt an die Sache heran. Einem lebenswerten und schönen Leben steht bis zum Ende nichts entgegen.