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Barfen für Katzen – Was ist BARF-Frostfleisch für Katzen?

Biologisch artgerechte Rohfütterung mit Frostfleisch

BARF steht für „Biologisch Artgerechte Rohfütterung“. Diese Form der Ernährung ist nicht nur für Hunde, sondern auch für Katzen geeignet. Damit die Umstellung auf die Rohfleischfütterung auch gut vertragen wird, gibt es ein paar wichtige Dinge zu beachten. Zum Beispiel das richtige Fleisch ist ausschlaggebend, nicht immer ist frisches Fleisch vom Schlachter verfügbar. Dann kann der Katzenbesitzer auch auf Frostfleisch zurückgreifen.

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Was ist BARFEN?

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(Symbolfoto: Von stockcreations/Shutterstock.com)

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, steht die Abkürzung BARF für „Biologisch Artgerechte Rohfütterung“, im Originalen „biologically appropriate raw foods“. Doch warum ist diese Fütterungsmethode artgerecht? Katzen sind von ihrer Natur her Jäger und Fleischfresser, das heißt, sie fressen rohes Fleisch. Genau dies erhalten sie beim Barfen. Herkömmliche Katzennahrung wird hingegen vorgekocht oder angebraten.

Die Rohfütterung stand lange in der Kritik, da wir Menschen rohes Fleisch als ungesund ansehen. Es kann zu Magenverstimmungen, Infektionen und Unverträglichkeiten führen. Doch bei Tieren ist das natürlich etwas anderes, zumal Katzen von Natur aus ohnehin rohes Fleisch fressen.

Welche Fleischsorten dürfen Katzen fressen?

Katzen dürfen jede Fleischsorte fressen, mit Ausnahme von Schweine- und Wildschweinfleisch. Schweinefleisch kann mit dem sogenannten Aujeszky-Virus verseucht sein. Für Katzen und auch Hunde kann das gefährlich werden und tödlich ausgehen. Auch bei frischen Knochen ist Vorsicht geboten, hier sollte darauf geachtet werden, dass sie schön fleischig sind. Diese dürfen nicht splittern, da das die Katze verletzen kann.

Neben diesen zwei Besonderheiten kann die Katze alles andere probieren. Auch Stubentiger sind Feinschmecker und werden mit der Zeit ihre Leibspeisen herauskristallisieren. Gefüttert werden kann Geflügel sowie Rind, Wild und Lamm. Auch Fisch darf und sollte hin und wieder auf dem Speiseplan stehen, allerdings nicht zu häufig und nur in Kombination mit Fleisch. Fisch deckt den Nährstoffbedarf für Katzen nicht ganz so optimal ab. Optimal zum Barfen ist Fleisch vom Muskel und Herzen, denn dieses enthält viel Taurin. Dabei handelt es sich um eine Aminosäure, die Katzen dringend benötigen, da es sonst zu erheblichen Mangelerscheinungen kommt.

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Frostfleisch an Katzen verfüttern

Nicht immer kommt man an frisches Fleisch vom Schlachter. Eine gute Alternative ist dann Frostfleisch. Dieses wird einfach aufgetaut, wenn die Katze gefüttert werden soll. Das kann in einem warmen Wasserbad geschehen. Es sollte nur darauf geachtet werden, dass das Fleisch immer noch roh ist. Einige der wichtigsten Nährstoffe sind hitzeempfindlich und könnten durch zu hohe Hitze zerstört werden. Das Wasser zum Auftauen sollte also nur warm sein und nicht kochen. Im Tauwasser können sich Keime sammeln, daher sollte das Frostfleisch zum Auftauen aus der Packung genommen werden.

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Raw Meat für artgerechtes BARFEN – (Symbolfoto: Von Firn/Shutterstock.com)

Wenn es mal schnell gehen muss, eignet sich auch die Mikrowelle zum Auftauen. Dann sollte das ganze Fleisch aber komplett verbraucht werden, da es danach schneller verdirbt und sich Keime bilden können. Gelagert wird das Frostfleisch im Gefrierschrank am besten bereits in die passenden Portionen aufgeteilt. So kann nach Bedarf die richtige Menge aufgetaut werden. Mit dieser Methode lassen sich die Mahlzeiten für die Katze optimal vorplanen und es muss nicht täglich frisches Fleisch besorgt werden, welches auch bei korrekter Lagerung nur wenige Tage haltbar ist. Verdorbenes Fleisch erkennen Sie an seinem veränderten Geruch und einem schmierigen Film auf der Fleischoberfläche.

Durch Einfrieren lässt sich Fleisch deutlich länger haltbar machen, bis zu 18 Monate kann dies bedenkenlos in der Gefriertruhe gelagert werden. Somit ist Frostfutter eine gute Möglichkeit, um Fleisch für Katzen und andere Haustiere auf Vorrat zu kaufen. Dieses wird komplett durchgefroren transportiert beziehungsweise geliefert und kommt dann direkt in die heimische Gefriertruhe. Neben regulären Fleischsorten werden auch Fisch und typische Beutetiere wie Mäuse und Ratten als Frostfleisch angeboten. Diese haben einen besonders hohen Anteil an Kalzium, was gut für die Knochen und Zähne ist. In einer BARF-Ration landen nicht nur Fleisch, Innereien, Knochen und Knorpelgewebe, sondern noch weitere wichtige Zutaten: Fisch, Gemüse, Obst, Fette, Öle, Milchprodukte, Eier, Nüsse und Samen.

Wie Sie sehen, ist Barfen mehr als die reine Fütterung mit Rohfleisch. Am Ende macht es die Mischung, wobei das Zusammenstellen einer bedarfsgerechten BARF-Fütterung gelernt sein will. Es ist übrigens keine Schande, wenn Sie sich hier den Rat von Experten einholen.

Katzen auf das Barfen umstellen

Die Stubentiger werden sich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht voller Freude auf das rohe Fleisch stürzen. Stattdessen werden sie erst mal skeptisch sein, denn das Futter ist ungewohnt und fremd. Das Kätzchen weiß schließlich nicht, dass ihr Mensch mit dem neuen Futter nur sein Bestes möchte. Aus diesem Grund sollte hier sehr behutsam vorgegangen werden. Füttern Sie zunächst hauptsächlich das gewohnte Futter und setzen Sie der Katze immer mal etwas rohes Fleisch vor. So gewöhnt sich die Katze langsam und nach und nach an den Geschmack von Rohfleisch.

Damit Sie das Ganze noch interessanter für den Stubentiger machen, können Sie seinen natürlichen Jagdtrieb und seine Neugier nutzen. Werfen Sie einfach ein Stück Rohfleisch weg oder verstecken Sie es, sodass die Katze es erbeuten muss. Schleicht Ihre Katze ohnehin beim Kochen um sie herum, dann lassen Sie doch einfach mal eins bis zwei Stücke fallen. Der frechen Fellnase wird es gefallen, das Fleisch einfach zu stehlen. Mit diesen Tricks wecken Sie das Interesse für das rohe Fleisch und dann wird der Umstieg nicht mehr lange auf sich warten lassen müssen.

Katzen richtig barfen

Rohfleischfütterung Katze
(Symbolfoto: Von Nils Jacobi /Shutterstock.com)

Das Rohfutter fachgerecht zusammenstellen ist möglich, aber gar nicht so einfach. Dafür sind eingehende Recherchen und Fachwissen notwendig. Das heißt, Rezepte recherchieren, regelmäßig frisches Fleisch kaufen, einiges an Zutaten abwiegen und schneiden, die Supplemente zugeben, alles miteinander vermengen, in Portionen aufteilen und in den Gefrierschrank geben. Das ist natürlich alles machbar, aber doch sehr aufwendig. Es gibt Katzenliebhaber, die gehen darin auf über Nährstoffe, Inhaltsstoffe und Supplemente zu recherchieren. Für andere ist das eher nichts oder ihnen fehlt schlichtweg die Zeit dazu. Doch auch wenn Sie zu der letzten Gruppe gehören, müssen Sie auf eine artgerechte Rohfütterung nicht verzichten. Es gibt fertig zusammengestellte BARF-Produkte und Frostfleisch, welche speziell auf die Bedürfnisse unserer Stubentiger abgestimmt sind. Mittlerweile gibt es diese nicht mehr nur in den lokalen Metzgereien, sondern auch in verschiedenen Online-Shops. So kann der Katzenfreund diese sich bequem nach Hause bestellen, in den Gefrierschrank geben und nach Bedarf auftauen und der Katze anbieten. Wenn Sie bei der Zubereitung der Katzennahrung doch lieber selbst Hand anlegen möchten, können Sie auch nur die Supplemente als Fertigzusammenstellung auswählen. Die Supplemente enthalten alle benötigten Vitamine und Mineralstoffe und müssen dann nur noch mit dem Fleisch und den Innereien vermischt werden.

Vor- und Nachteile des Barfens von Katzen

Das Barfen (also die biologisch artgerechte Rohfütterung) von Haustieren, ist eine umstrittene Praxis, die auch bei Katzen angewendet wird.

Hier sind einige Vor- und Nachteile des Barfens von Katzen:

Vorteile vom Barfen:

  1. Natürliche Ernährung: Das Barfen ermöglicht eine natürliche Ernährung von Katzen, die ihren Nahrungsbedarf aus frischem Fleisch und Gemüse decken. Dies kann zu einer besseren Gesundheit und längeren Lebensdauer führen.
  2. Kontrolle über die Qualität: Ein weiterer Vorteil des Barfens von Katzen ist, dass man die Qualität des Futters selbst bestimmen kann. Das bedeutet, dass man sicherstellen kann, dass nur qualitativ hochwertige, gesunde Zutaten verwendet werden.
  3. Entgiftung und Entschlackung: Eine Barf-Fütterung kann dazu beitragen, den Körper von Katzen zu entgiften und zu entschlacken, indem sie unnötige Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker aus der Nahrung entfernt.

Nachteile vom Barfen:

  1. Unausgewogene Ernährung: Es ist schwierig, eine ausgewogene Ernährung für Katzen zu gewährleisten, wenn man sich für das Barfen entscheidet. Katzen benötigen eine bestimmte Menge an Nährstoffen, die schwer zu erreichen sein kann, wenn man sich ausschließlich auf eine Barf-Ernährung verlässt.
  2. Kosten: Die Kosten für eine Barf-Ernährung können höher sein als für eine herkömmliche Fütterung von Katzen, da man frische Zutaten in Bio-Qualität kaufen muss.
  3. Zeit und Aufwand: Eine Barf-Ernährung erfordert mehr Zeit und Aufwand als eine herkömmliche Fütterung, da man das Futter selbst zubereiten muss. Dies kann für viele Katzenbesitzer, die berufstätig sind oder wenig Zeit haben, schwierig sein.

Insgesamt gibt es Vor- und Nachteile bei der Entscheidung, seine Katze mit einer Barf-Ernährung zu füttern. Es ist wichtig, sich über die Vorteile und Nachteile zu informieren und abzuwägen, ob eine Barf-Ernährung die beste Option für die eigene Katze ist.

Weitere Fragen zur Rohfleischfütterung bei Katzen

Wie oft sollte ich meine Katze mit Barf füttern?

Wenn Sie sich dafür entscheiden, Ihre Katze mit Barf zu füttern, sollten Sie die Fütterungshäufigkeit auf die individuellen Bedürfnisse Ihrer Katze abstimmen. Eine gesunde erwachsene Katze sollte in der Regel zwischen zwei und drei Mahlzeiten am Tag bekommen. Auch mehrere kleine Portionen am Tag sind besser als eine große. Bei jungen Katzen bis zu sechs Monaten sind bis zu fünf Mahlzeiten am Tag angemessen, um ihren wachsenden Energiebedarf zu decken. Wenn Sie Ihre Katze auf Barf umstellen möchten, sollten Sie dies schrittweise tun und lediglich 20 % der Futterration auf Rohfleisch umstellen. Es ist auch wichtig, die Menge der Nahrung etwas zu verändern und nicht täglich gleich viel zu füttern, um den Bedürfnissen Ihrer Katze gerecht zu werden. Ein längerfristiger Ernährungsplan, der abwechslungsreich und ausgewogen ist, um das Nährstoffangebot von allen Seiten zu decken, ist beim Barfen besonders wichtig.

Wie viel Barf sollte ich meiner Katze geben?

Die empfohlene Menge an Barf für Katzen hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie Alter, Größe, Gewicht, Aktivitätslevel und Gesundheitszustand Ihrer Katze. Eine allgemeine Futter Empfehlung besagt, dass eine erwachsene Katze ungefähr 3-5 Prozent ihres Körpergewichts an Nahrung pro Tag benötigt. Die genaue Menge variiert jedoch je nach Katze. In einigen Fällen kann der Futtermengenbedarf Ihrer Katze höher oder geringer sein.

Das Verhältnis von Fleisch zu anderen Zutaten sollte bei einer Barf-Ernährung für Katzen etwa 95:5 betragen, wobei 95 Prozent tierische Produkte (hochwertiges Muskelfleisch, Innereien und Rohfleischknochen) und 5 Prozent Ballaststoffe (wie z.B. Gemüse) enthalten sein sollten. Es ist auch wichtig zu berücksichtigen, dass Fett ein wichtiger Energielieferant für Katzen ist, und eine fettarme Ernährung die Nieren belasten kann. Der Fettanteil in der Barf-Ration sollte zwischen 15-20 Prozent liegen.

Beim Umstieg auf eine Barf-Ernährung sollten Sie schrittweise vorgehen, da Katzen einen sensiblen Magen haben. Beginnen Sie mit der Umstellung von 20 Prozent der Tagesration und erhöhen Sie allmählich den Anteil des Barf in der Nahrung Ihrer Katze. Es ist auch wichtig zu beachten, dass Katzen keine kleinen Hunde sind und eine katzengerechte Ernährung aus mehreren kleinen Mahlzeiten am Tag besteht. Lieber mehrere kleinere Mahlzeiten als eine große.  Achten Sie darauf, dass Sie die Fütterungsmenge und -häufigkeit an die individuellen Bedürfnisse Ihrer Katze anpassen.

Insgesamt sollten Sie bei der Entscheidung für eine Barf-Ernährung für Ihre Katze immer sorgfältig vorgehen und sich von einem Tierarzt oder einem erfahrenen Barf-Experten beraten lassen.

Kann ich meiner Katze nur Barf geben?

Es ist möglich, einer Katze eine ausschließliche Barf-Ernährung zu geben, aber es ist wichtig zu beachten, dass dies eine Entscheidung ist, die sorgfältig abgewogen werden sollte. Einige Tierärzte empfehlen Barfen nicht als einzige Fütterungsmethode für Katzen, da rohes Fleisch potenziell gefährliche Krankheitserreger wie Salmonellen enthalten kann. Deshalb ist besondere Hygiene bei der Zubereitung des Futters wichtig. Beim Barfen für Katzen ist es wichtig, dass die Nahrung ausgewogen ist und alle notwendigen Nährstoffe enthält. Tierische Produkte wie Muskelfleisch, Innereien und Rohfleischknochen sollten wie bereits erwähnt, 95 Prozent der Nahrung ausmachen, während der Rest aus Ballaststoffen wie Gemüse bestehen sollte. Supplemente können notwendig sein, um sicherzustellen, dass die Katze alle notwendigen Nährstoffe erhält.

Es ist auch wichtig zu beachten, dass jede Katze individuelle Bedürfnisse hat, und es kann schwierig sein, sicherzustellen, dass sie alle notwendigen Nährstoffe in der richtigen Menge erhält. Sie sollten sicherstellen, dass Sie sich gut über die Bedürfnisse Ihrer Katze informieren und gegebenenfalls mit einem Tierarzt über die individuellen Bedürfnisse Ihrer Katze sprechen, um sicherzustellen, dass Sie eine ausgewogene Ernährung erhält.

Es ist auch zu beachten, dass eine ausschließliche Barf-Ernährung für Katzen nicht für jeden Tierhalter geeignet sein kann, da sie Zeit und Geld erfordert, um sicherzustellen, dass die Katze alle notwendigen Nährstoffe erhält. Wenn Sie Ihre Katze ausschließlich barfen möchten, sollten Sie sicherstellen, dass Sie die notwendigen Ressourcen und Kenntnisse haben, um dies sicher und effektiv zu tun. In der heutigen Zeit ist nicht nur der Aufwand für die Zubereitung, sondern auch der Kostenfaktor eine langfristige Belastung.

Kann ich alle Fleischsorten verfüttern?

Nein, nicht alle Fleischsorten sind für das Barfen bei Katzen geeignet. Die meisten Experten raten davon ab, Schweinefleisch zu verfüttern, da Schweine der Wirt des Aujeszky-Virus sind, der auch für Katzen tödlich sein kann. Ansonsten können alle Fleischsorten verwendet werden, die auch für den menschlichen oder tierischen Verzehr geeignet sind, einschließlich Muskelfleisch, Innereien, Fisch und (bereits getötete) Eintagsküken oder weiße Mäuse, jedoch sollten die Knochen nicht erhitzt worden sein, da sie dadurch spröde werden und das Tier durch Splitter verletzen können. Darüber hinaus sollte die Fleischration etwa 3 Prozent des Körpergewichts der Katze ausmachen. Beim Barfen ist besondere Hygiene geboten, da rohes Fleisch Krankheitserreger wie Salmonellen enthalten kann.

Wie kann ich sicherstellen, dass die Katze alle notwendigen Nährstoffe erhält?

Um sicherzustellen, dass Ihre Katze alle notwendigen Nährstoffe beim Barfen erhält, ist es wichtig, die Ernährung ausgewogen zusammenzustellen. Die Ernährung sollte aus rohem, unverarbeitetem Fleisch, Innereien und Ballaststoffen in Form von Gemüse und Obst bestehen. Dabei ist es wichtig, hochwertige tierische Proteine, Fette, pflanzliche Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Wasser in ausreichender Menge zu berücksichtigen. Eine wichtige Rolle spielen auch essenzielle Fettsäuren, Mineralstoffe, Vitamine und Kräuter, die bei einer ausgewogenen Ernährung nicht fehlen dürfen. Der Fettanteil im Fleisch liefert der Katze die benötigte Energie, während die Innereien wie Herz, Niere, Leber, Milz, Lunge und Magen wertvolle Aminosäuren und Vitamine liefern.

Es ist wichtig, darauf zu achten, dass das Futter alle wichtigen Nährstoffe enthält und die Katze somit bedarfsdeckend ernährt wird. Individuell können und müssen manchmal Nährstoffe zugefüttert werden, zum Beispiel in Form von Kräutern, Algen (Spirulina oder Chlorella) oder Bierhefe. Eine zu hohe oder zu niedrige Zufuhr von Nährstoffen sollte jedoch vermieden werden. Eine ausgewogene Ernährung ist somit der Schlüssel zu einer erfolgreichen Barf-Ernährung deiner Katze. Es ist jedoch unbedingt empfehlenswert, sich vor der Umstellung auf Barfen von einem Tierarzt oder Ernährungsberater beraten zu lassen, um sicherzustellen, dass alle wichtigen Nährstoffe abgedeckt sind und die Gesundheit deiner Katze nicht beeinträchtigt wird.

Kann ich meine Katze mit Barf-Knochen füttern?

Ja, es ist möglich, eine Katze mit Barf-Knochen zu füttern. Allerdings sollten beim Füttern von Knochen einige Dinge beachtet werden. Zum Beispiel sollten nur kleine, weiche und für Katzen geeignete Knochen verwendet werden, wie Hühnerhälse oder -flügel. Auch sollten die Knochen niemals gekocht werden, da dadurch das Risiko von Splittern steigt und wichtige Nährstoffe verloren gehen. Bei der Zubereitung von Barf-Mahlzeiten für Katzen sollten außerdem Fleisch, Knochen, Innereien, Gemüse, Öle und Mineralien in ausgewogenem Verhältnis enthalten sein, um sicherzustellen, dass die Katze alle notwendigen Nährstoffe erhält. Es ist auch wichtig, die Futtermenge entsprechend dem Aktivitätsgrad der Katze anzupassen und darauf zu achten, dass die Katze genügend Wasser aufnimmt.

Welche Gemüse- und Fruchtsorten kann ich meiner Katze geben?

Beim Barfen können Katzen verschiedene Gemüse- und Fruchtsorten erhalten. Geeignete Gemüsesorten sind zum Beispiel Karotten, Zucchini, Kürbis, Feldsalat, Rucola, Chinakohl, Pastinaken, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Spinat, Mangold und Rote Beete. Es ist empfehlenswert, das Gemüse vor dem Verfüttern zu dünsten oder zu kochen. Zudem können auch Obstsorten wie Äpfel, Bananen, Pfirsiche und Beeren gegeben werden. Bei der Auswahl der Lebensmittel ist jedoch darauf zu achten, dass unverträgliche oder giftige Lebensmittel vermieden werden und dass die Nahrung den Nährstoffbedarf der Katze deckt.

Wie kann ich sicherstellen, dass meine Katze genug Taurin erhält?

Taurin ist eine essentielle Aminosäure, die für Katzen lebensnotwendig ist, da sie nur wenig davon selbst synthetisieren können. Taurin wird von der Katze für die Herstellung von Gallensäuren benötigt, die wiederum für die Verwertung von Nahrungsfetten verantwortlich sind. Eine ausreichende Taurinzufuhr ist daher besonders wichtig und sollte bei der Zusammenstellung des BARF-Futters beachtet werden. Im Idealfall sollte das Futter genügend Taurin aus rohem Fleisch, insbesondere Muskelfleisch und Herzen, enthalten. Zusätzlich können hochwertige Trocken- oder Nassfutter mit Taurin zugesetzt oder dem Futter reines Taurinpulver beigemischt werden. Abhängig vom Gewicht der Katze benötigen Katzen etwa 50 mg Taurin pro Kilogramm Körpergewicht und Tag, was einem Tagesbedarf von 200 bis 500 mg entspricht. Beim Barfen sollte daher regelmäßig die Taurin-Zufuhr der Katze überprüft werden, um sicherzustellen, dass sie ausreichend mit Taurin versorgt wird. Es ist auch möglich, Taurin-Pulver zum BARF-Futter hinzuzufügen, um sicherzustellen, dass die Katze genügend Taurin erhält. Es wird empfohlen, sich von einem Tierarzt beraten zu lassen, um die Taurinzufuhr der Katze zu optimieren und eine mögliche Unterversorgung zu vermeiden.

Wie kann ich das Barfen für Katzen einfacher machen?

Barfen für Katzen kann anfangs eine Herausforderung sein. Aber mit ein paar Tipps und Tricks lässt es sich einfacher gestalten. Eine Möglichkeit, das Barfen für Katzen einfacher zu machen, ist die Verwendung von Komplett-Präparaten, die bereits alle notwendigen Nährstoffe enthalten. Diese können das Barfen erleichtern und sicherstellen, dass deine Katze alle notwendigen Nährstoffe erhält. Eine weitere Möglichkeit ist die vorherige Portionierung des Barffutters, was das Mischen der Zutaten erleichtert und den Alltag vereinfacht.

Auch die langsame Umstellung auf die Rohfleischfütterung ist wichtig, um die Katze langsam an den neuen Geschmack zu gewöhnen. Beginne mit 80% des alten Futters und 20% des neuen BARF-Fleisches und erhöhe langsam den Anteil des Rohfutters. Eine ausreichende Versorgung mit Taurin ist bei der Rohfleischfütterung besonders wichtig. Rohes Fleisch enthält zwar Taurin, aber eine zusätzliche Taurin-Supplementierung kann sinnvoll sein. Die richtige Dosierung von Taurin für Katzen beträgt, wie oben bereits erwähnt,  etwa 50 mg Taurin pro Kilogramm Körpergewicht und Tag.

Eine regelmäßige Überprüfung der Ration ist ebenfalls wichtig, um sicherzustellen, dass deine Katze alle notwendigen Nährstoffe erhält. Es ist auch wichtig zu beachten, dass Barfen nicht von allen Tierärzten empfohlen wird und besondere Hygiene notwendig ist, da rohes Fleisch Krankheitserreger enthalten kann.

Welche Innereien eignen sich für das Barfen von Katzen?

Innereien sind ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen BARF-Ernährung für Katzen und sollten in angemessenen Mengen gefüttert werden. Geeignete Innereien sind z.B. Herz, Magen, Zunge, Niere, Milz, Pansen und Leber. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass nicht alle Innereien für Katzen geeignet sind. Zum Beispiel sollte rohes Schweinefleisch vermieden werden, da es möglicherweise Bakterien enthält. Auch die Menge der Innereien sollte angemessen sein und auf die individuellen Bedürfnisse der Katze abgestimmt werden. Einige Katzen bevorzugen auch bestimmte Innereiensorten, daher sollte man experimentieren und verschiedene Innereienarten ausprobieren, um die Vorlieben der eigenen Katze zu entdecken.

Kann ich das Barfen für Katzen bei Krankheit oder Allergien einsetzen?

Ja, das Barfen für Katzen kann auch bei Krankheit oder Allergien eingesetzt werden. Allerdings sollte man vorher immer Rücksprache mit dem Tierarzt halten, um mögliche Grunderkrankungen wie Allergien abzuklären. Auch bei kranken oder alten Katzen kann man mit auf die Situation abgestimmter Nahrung viel Gutes tun. Besonders bei Futterallergien kann das Barfen hilfreich sein, da die Stoffe im Fertigfutter, auf die einige Katzen mit einer Unverträglichkeit reagieren, in Rohfleisch nicht enthalten sind. Zudem kann man bei allergischen Reaktionen auf bestimmte Futtermittel auch gezielt bestimmte Futtermittel weglassen oder durch Alternativen ersetzen. Es ist jedoch wichtig, beim Barfen auf Hygiene und eine ausreichende Taurinzufuhr zu achten, um mögliche Infektionen durch rohes Fleisch oder Nährstoffmangel zu vermeiden. Auch bei bestimmten chronischen Krankheiten oder Einschränkungen der Katze gibt es Möglichkeiten, das Barfen entsprechend anzupassen.

Fazit

Wenn Sie Ihre Katze barfen möchten, übernehmen Sie damit eine große Verantwortung. Dieser Tatsache sollte sich jeder bewusst sein. Gleichzeitig ermöglichen Sie Ihrer Fellnase damit eine artgerechte Fütterung, welche sie mit allen wichtigen Nährstoffen und Vitaminen versorgt. Bei den Rohstoffen sollte natürlich Wert auf Qualität gelegt und die Zubereitung unter größter Sorgfalt geschehen. Ist das garantiert, ist die Rohfütterung die beste Ernährungsoption für fast jede Katze, damit sie lange gesund und vital bleibt.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel keine tierärztliche Beratung darstellt und diese auch nicht ersetzen kann. Für detailierte Fragen rund um die Ernährung unf Gesundheit Ihrer Katze, wenden Sie sich immer an einen erfahrenen Tierarzt.