Vitamine und Nahrungsergänzungen für Katzen – Sinnvoll?

Ausreichende Versorgung der Katze mit Vitaminen und Mineralstoffen

Es ist eine weit verbreitete Weisheit, dass Vitamine für jedes Wesen auf diesem Planeten eine positive Wirkung haben. Dementsprechend sollte der Körper auch immer mit ausreichend Vitaminen und Nährstoffen versorgt werden, um sich bester Gesundheit zu erfreuen. Bei Haustieren verhält sich dieser Umstand indes nicht anders, auch wenn Katzen die Vitamine auf andere Art und Weise aufnehmen als es beim Menschen der Fall ist. Während der Mensch beispielsweise durch das Sonnenlicht schon Vitamine im Körper anreichert, nimmt eine Katze die für sie wichtigen Vitamine in erster Linie über die Ernährung auf.

Vitamine für Katzen
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist nicht nur für Menschen förderlich für die GEsundheit und das Wohlbefinden – auch für Katzen Vitamine und Mineralien immens wichtig. Aber sollten Vitamine präventiv in Form von Nahrungsergänzungen gegeben werden? Oder ist zu viel auch nicht ratsam? Symbolfoto: Von Patrik Kraus/Shutterstock
Auch der Katzenkörper kann Vitamine produzieren. Hierfür ist es jedoch erforderlich, dass die Ernährung entsprechend ausgewogen ist.

Gerade im Hinblick auf die Ernährung mit gesundem Katzenfutter gibt es bei einer Katze unzählige Varianten. Neben der Grundnahrung gibt es überdies auch Nahrungsergänzungsprodukte, welche besonders vitaminreich sind. Sollte die Katze über eine gute Gesundheit verfügen, so sind derartige Nahrungsergänzungsprodukte nicht erforderlich. Anders verhält es sich jedoch dann, wenn die Katze einen Mangel aufweist. Dieser Mangel muss jedoch erst einmal erkannt werden und überdies ist hierfür auch das Hintergrundwissen erforderlich, welche Vitamine für eine Katze überhaupt richtig sind und welche Funktionen die Vitamine in dem Katzenkörper übernehmen.

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Letzte Aktualisierung am 11.12.2019 um 05:26 Uhr / Affiliate Links / Produktbilder: Amazon

Die wichtigen Vitamine für eine Katze

Zu den wichtigsten Vitaminen im Katzenkörper zählt das Vitamin C. Dieses Vitamin ist besonders für das Immunsystem sowie den Stoffwechsel grundlegend. Anders als beim Menschen, welcher dieses Vitamin über die Ernährung aufnehmen muss, ist der Katzenkörper in der Lage, dieses Vitamin eigenständig zu produzieren. Hierbei muss jedoch bedacht werden, dass der Katzenkörper lediglich sehr geringe Mengen an Vitamin C produzieren kann. Dementsprechend kann es auch erforderlich sein, mittels Nahrungsergänzungsprodukten den Bedarf an Vitamin C auszugleichen.

Ebenfalls besonders wichtig für die Gesundheit der Katze ist das Vitamin D. Dieses Vitamin unterstützt die Knochen sowie die Zähne wird bei Katzen, ähnlich wie beim Menschen, im Körper durch den Sonnenschein synthetisiert. Der Hauptbedarf an Vitamin D wird jedoch bei der Katze durch das normale Katzenfutter abgedeckt. In Abhängigkeit des Tierfutters kann es jedoch vorkommen, dass der komplette Bedarf des Tieres nicht erreicht wird. In diesem Fall ist eine Veränderung des Tierfutters oder eben eine Ergänzung durch Additive erforderlich.

Katzen sind nicht in der Lage, Provitamine zu verwerten, da ihnen dafür ein stoffspaltendes Enzym fehlt. Sollte die Katze einen Vitaminmangel aufweisen, so ist der Gang zu einem Tierarzt unausweichlich.

Nahrungsergänzungsmittel für die Aufwertung des Vitaminhaushaltes sollten bei einer Katze nur in Verbindung mit einem Tierarzt gereicht werden.

Woran lässt sich bei einer Katze ein Mangel erkennen?

Eine Katze kann einen Mangel im Gegensatz zu dem Menschen nicht artikulieren. Andererseits wissen viele Menschen auch nicht, dass sie unter einem Vitaminmangel leiden. Ähnlich wie bei dem Menschen auch äußert sich ein derartiger Mangel bei einer Katze in erster Linie über körperliche Merkmale.

Mögliche Hinweise auf Vitaminmangel bei der Katze

  • stumpfes sowie struppiges Fell außerhalb von Fellwechselperioden
  • trübe Augen
  • Verdauungsprobleme
  • matt sowie abgeschlagenes Verhalten der Katze
Vitaminmangel bei der Katze
Warum braucht Ihre Katze zusätzliche Vitamine? Soll man schon vor dem auftreten eines Mangels präventiv Additive füttern? Wann Sie unbedingt zum Tierarzt sollten! Symbolfoto: Von one photo /Shutterstock?

Bei derartigen Symptomen sollte auf jeden Fall ein Tierarzt konsultiert werden, damit eine Krankheit ausgeschlossen werden kann. Dem Tierarzt sollten dabei sehr genau die Lebensumstände der Katze unter Berücksichtigung etwaiger Veränderungen in der jüngeren Vergangenheit sehr genau mitgeteilt werden. Die Diagnose des Vitaminmangels erfordert sehr viel Zeit, da zuvor alle anderen möglichen Ursachen für die körperlichen Symptome der Katze ausgeschlossenen werden müssen. Wenn eine Krankheit nicht vorliegt und psychische Ursachen wie Stress oder Langeweile ausgeschlossen werden können, dann ist der Vitaminmangel die wahrscheinlichste Ursache. Eine Blutprobe des Tieres ist für diese Diagnose erforderlich. Der Tierarzt wird dann feststellen, dass Vitaminmangel als Ursache für die körperlichen Merkmale zugrunde liegt und Ernährungsvorschläge unterbreiten.

Nahrungsmittelergänzungen sind sogenannte Additive, die jedoch keine medikamentöse Behandlung des Tieres ersetzen. Überdies ist bei den Additiven auch die richtige Mengendosierung entscheidend, da eine Über- oder Unterdosierung negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Katze hat.

Nahrungsmittelergänzungen sind, ganz wie es der Name bereits vermuten lässt, eine reine Ergänzung zur Hauptnahrung des Tieres. Die Additive dienen ausschließlich dazu, die vorhandenen Versorgungslücken schließen zu können.

Was gibt es bei Nahrungsergänzungsfuttermittel zu beachten?

Die Additive werden gemeinschaftlich mit dem Basisfuttermittel des Tieres zu den gewohnten Futterzeiten gereicht. Es gibt die Nahrungsergänzungsfuttermittel in unterschiedlichen formen wie beispielsweise als kleine Snacks oder Leckerlies. Da bei einer Katze das Körpergewicht ein wichtiger Baustein für die allgemeine Gesundheit ist, muss im Hinblick auf die Menge eine ausgewogene Balance zwischen dem Basisfuttermittel und dem Nahrungsergänzungsfuttermittel gefunden werden. Mitunter ist es erforderlich, dass die Basisfuttermenge ein wenig reduziert wird. Hierbei sollte jedoch zuvor eine Rücksprache mit dem Tierarzt gehalten werden, da die Katze über das Basisfuttermittel wichtige Elemente wie Fett zu sich nimmt. Wird das Basisfuttermittel zu stark reduziert, so kann es – trotz des Nahrungsergänzungsfuttermittels – im Katzenkörper an anderer Stelle wieder zu einem Mangel kommen. Die Katze hätte dann durch das Additiv zwar einen bestehenden Vitaminmangel ausgeglichen, doch wird es ihr dadurch kein Stück besser gehen. Je nach Beschaffenheit des Basisfuttermittels ist die Dosierung absolut entscheidend und auch das Additiv sollte dementsprechend ausgewählt werden. Da Katzen im Hinblick auf ihr Futter sehr wählerisch sind und auch das Additiv erst einmal annehmen müssen, ist ein kurzfristiger Erfolg des Mangelausgleichs nicht immer gewährleistet. Sollte es zu Problemen kommen kann ein Wechsel des Additivs in seiner Form durchaus erfolgversprechend sein.

Additive können auch

  • in Pulverform
  • als Gel
  • in Tropfenform
  • als Pasten

erworben werden.

Frisst die Katze beispielsweise vorzugsweise nur Nassfutter, so können Nahrungsergänzungsmittel zum Ausgleich von vorhandenen Mängeln in Tropfenform sehr erfolgversprechend sein. Bei Trockenfutter hingegen kann die Pulverform sehr gute Erfolge mit sich bringen. Eine gute Kenntnis über die Gewohnheiten der Katze ist grundlegend wichtig für den Erfolg. Überdies sollte das Nahrungsergänzungsmittel auch vollständig für den Mangel der Katze ausgelegt sein. Da dies bedauerlicherweise nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich ist, sollte dem ärztlichen Rat auf jeden Fall Folge geleistet werden. Es gibt Additive mit Vitamin A, welches für die Haut und das Fell sowie die Augen sehr gut ist, und dann gibt es auch spezielle Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D für die Knochen sowie die Darmflora und die Milchdrüsen sowie die Gebärmutter.

Natürliche Additive

Im Hinblick auf die Nahrungsergänzung kommt es auch sehr stark darauf an, ob die Katze als Hauskatze vorwiegend in den vier Wänden des Menschen lebt oder ob die Katze in erster Linie als Freigänger unterwegs ist. Auch Mutter Natur hat natürliche Additive wie beispielsweise Katzengras zu bieten, welche gewisse Mängel bei einer Katze durchaus auszugleichen vermag. Hierbei sollte jedoch bedacht werden, dass eine sehr genaue vorherige Untersuchung der Katze bei einem Tierarzt erforderlich ist, da es im Hinblick auf die Fressmenge bei Freigängern nur sehr schwerlich eine menschliche Kontrolle geben kann.

Weitere natürliche Additive sind

  • Biotin oder Hefe für die Behebung von Haut- oder Fellproblemen
  • Spurenelemente oder Mineralstoffe in Form von Kalzium, Zink, Magnesium oder Eisen
  • Omega-Fettsäuren in Fischölen
  • Grünlippmuschelextrakt
  • Aminosäuren in Taurin

Unter gar keinen Umständen sollte einfach auf Verdacht ein bestimmtes Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt werden!

Kommen die Nahrungsergänzungsmittel zum Einsatz ist eine genaue Beobachtung der Katze über einen längeren Zeitraum erforderlich. Sollte sich der Mangel durch das Nahrungsergänzungsmittel ausgleichen lassen ist ein erneuter Gang zum Tierarzt notwendig. Der Tierarzt wird dann im Hinblick auf die weitere Ernährung der Katze eine Diagnose vornehmen. Auf der Basis dieser Diagnose sollte dann die Ernährung ausgelegt werden. Mitunter ist auch eine optionale Veränderung erforderlich, da der Katzenkörper wie ein sehr sensibles Gleichgewicht betrachtet werden muss.

Vitamine und Additive für Katzen – Zur Vorsorge und Prävention

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