Warum frisst meine Katze Gras?

Wie wichtig ist Katzengras zur Unterstützung bei der Magenreinigung der Katze?

Viele Katzenbesitzer kennen dieses Verhalten: Das Haustier sitzt im Garten und kaut genüsslich an einem Grashalm. Dabei sind die Stubentiger doch eigentlich Fleischfresser und zum Veganer wird die Fellnase auch nicht plötzlich geworden sein. Warum sie es trotzdem tun, ist wissenschaftlich nicht ganz geklärt. Sicher ist, dass die Tiere mithilfe des frischen Grüns die Haare im Magen entfernen können. Weiterhin enthält das Gras wichtige Nährstoffe und Vitamine, die die Katze nicht anders aufnehmen kann. Doch aufgepasst: Nicht alle Pflanzen sind gut für die Tiere. Manche von ihnen sind für sie sogar unverträglich oder giftig. In einem Katzenhaushalt sollte daher besonders auf giftige Topfpflanzen geachtet werden.

Katze frisst Gras
Warum Sie Ihrer Katze Katzengras zur Verfügung stellen sollten. (Symbolfoto: Von Linalyan /Shutterstock.com)

Warum die Katzen Gras fressen ist unklar

Die Gründe für den Verzehr von Gras bleiben im Dunkeln. Die Wissenschaft hat jedoch einige Vermutungen. Zunächst ist zu bemerken, das auch andere Fleischfresser wie Hunde regelmäßig Gras zu sich nehmen. Vermutlich enthalten die grünen Stängel Nährstoffe, die für die Physiologie des Tieres wichtig sind.

Aus diesem Grund müssen Wohnungskatzen regelmäßig Gras fressen. Bekommen sie die benötigten Nährstoffe nicht, bedienen sie sich an den vorhandenen Zimmerpflanzen. Das ist nicht nur für die Menschen ärgerlich, sondern kann auch verheerende Folgen für das Tier haben. Denn manches Grün in der Wohnung ist für sie äußerst unbekömmlich. Ein Topf mit jungen Hafer- oder Weizenkeimen kann sich hier als einfache Lösung herausstellen. Aufgestellt an einem ruhigen und sonnigen Ort, können die Samtpfoten in Ruhe ihre Mahlzeit genießen.

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Katzen brauchen das Gras für die Verdauung

Die Tiere verwenden für die Fellpflege ihre Zunge. Sie ist an der Oberfläche rau und kann gut die überflüssigen Haare aufnehmen und entfernen. Während des Fellwechsels ist zu beobachten, dass die Tiere vermehrt Gras fressen. Dieses Verhalten ist für die Katze sehr wichtig. Denn in dem Gras befindet sich ein Bitterstoff, der es den Samtpfoten ermöglicht, die Haare in einem großen Knoten hochzuwürgen. Mit diesem Verhalten können die Tiere verhindern, dass die Haare unverdaut im Magen verbleiben (siehe auch Haarballen bei der Katze).

Das Gras enthält viele wichtige Vitamine

Das eine Katze auf einem Grashalm herum kaut, hat aber auch noch einen weiteren Grund. Die Halme enthalten wichtige Nährstoffe und Vitamine, die die Tiere auf keine andere Art und Weise aufnehmen können. In ihnen ist beispielsweise Folsäure enthalten, welche für die Blutbildung, das Wachstum und die Verdauung wichtig ist.

Katzengras zum selber ziehen

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Wie finde ich den richtigen Platz für das Katzengras?

Freigänger finden in der freien Natur die gewünschten Halme. Wer seiner Katze eine Freude machen möchte, der kann im Garten an einer Stelle den Rasen etwas höher stehen lassen. Auch die Rasenkanten bieten sich hierfür an. Über das Stück wilde Natur freuen sich nicht nur die leisen Vierbeiner, sondern auch die Insekten. Diese finden hier schnell ein Zuhause.

Falls möglich sollte im Garten auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verzichtet werden. Die Katze kann die verbliebenen chemischen Rückstände über die Nahrung aufnehmen.

Die meisten Wohnungskatzen haben in ihrem Zuhause einen Lieblingsplatz an einem Fenster, von dem sie alles beobachten können, was sich in der Wohnung und im Freien abspielt. Ein Blumentopf mit frischen Halmen an diesem Platz bietet der Katze die Möglichkeit, in Ruhe Gras zu sich zu nehmen. Wichtig ist, dass das Tier beim Fressen nicht gestört wird. Ein Fenster zum Hof oder Garten ist daher ein guter Platz für das Katzengras.

Hat die Katze keine Möglichkeit, frische Halme zu fressen, so kann sie sich unter Umständen an den Zimmerpflanzen vergreifen. Die Folgen können für den Liebling schlimm sein, denn manches Grün in der Wohnung ist für sie giftig. Das Gras für den Stubentiger sollte daher abseits von den restlichen Zimmerpflanzen stehen. Denkbar ist aber, auf Fensterbank weitere für die Katze ungiftige Pflanzen aufzustellen. Katzen lieben beispielsweise Katzenminze. Die ätherischen Öle der Minze wirken auf die Katze anregend. Sie parfümieren sich regelrecht damit ein, indem sie ihr Fell an den Blättern reiben.

Spezielles Katzengras gibt es im Tierbedarf. Es lässt sich aber auch ganz einfach selber züchten. Vor der Einsaat müssen die Körner ein bis zwei Stunden im Wasser quellen. Anschließend werden sie ungefähr zwei Zentimeter in die Erde gedrückt. Diese sollte dabei feucht, aber nicht zu nass sein. So können sich weder Staunässe noch Schimmel bilden. Eine kleine Schicht Rindenmulch sorgt dafür, dass die Tiere die Erden nicht fressen. In einem Übertopf finden die Pflanzen einen Platz auf der sonnigen Fensterbank.

Welches Pflanzen eignen sich besonders gut für Wohnungskatzen?

Am besten eigenen sich frische Weizen- oder Haferpflanzen. Die Halme sind besonders weich und bestechen durch ein saftiges und helles Grün. Die Anzucht auf der Fensterbank ist denkbar einfach. Dafür reicht ein Topf mit Blumenerde. Nach wenigen Tage zeigen sich an der Oberfläche die ersten Keime.

Das Zyperngras (Cyperus alternifolius Nana) besticht durch seine langen Halme, an deren Ende sich fächerartig die Blätter abspreizen. Mit einer Höhe von ungefähr 30 cm bereichern die Pflanzen jede Fensterbank. Die Pflanzenteile neigen sich seitlich zur Seite. Die Pflanze ist bei Katzen sehr beliebt. Doch Achtung: Die Blätter haben scharfe Ränder und können im Magen Verletzungen und Entzündungen der Magenschleimhaut auslösen.

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Beliebt ist weiterhin auch die Grünlilie mit ihren langen grün und weiß gestreiften Blättern, die die Katze zum Spielen einladen. Sie ist für den Stubentiger ungiftig. Die Tiere sollten jedoch nicht zu viele Blätter fressen, da ein übermäßiger Verzehr zu Magenproblemen führen kann. Auch die Früchte der Pflanze sind ungenießbar.

Für Katzen giftige Topfpflanzen
Giftige Topfpflanzen sind eine Gefahr in jedem Katzenhaushalt – (Symbolfoto: Von Natalia Kopylcova/Shutterstock.com)

Pflanzen bilden in der Wohnung eine natürliche Umgebung, in der sich die Katzen wohlfühlen. Sie können sich hinter den Blättern verstecken und in Ruhe ihre Umgebung beobachten. Leider gibt es einige Pflanzen, die für die Katze giftig oder unverträglich sind. Die Yukka Palme ist beispielsweise in mehrfacher Hinsicht gefährlich. Die Blätter sind spitz und an den Kanten scharf. Die Tiere können sich an ihnen leicht verletzten. Der Verzehr von Stamm und Blättern kann zu einer Reizung der Schleimhäute und zu Durchfall führen. Doch es gibt Alternativen. Die Kentia Palme ist ein Beispiel für eine Zimmerpflanze, die für Katzen ungiftig ist. Die aus Australien stammende Pflanze ist bei den Tieren beliebt, weil die langen Palmblättern zum Spielen einladen.

Auch wenn man Katzen in der Wohnung nicht daran hindern kann, die Zimmerpflanzen anzufressen, so kann man ihnen doch interessante Alternativen anbieten. Es gibt schmackhaftes Grün, das auf die Samtpfoten eine unwiderstehliche Anziehungskraft hat und gleichzeitig auch gesund ist. Katzenminze, auch Katzenmelisse genannt, ist im Grunde genommen gar keine Zimmerpflanze. Sie wächst auf dem Balkon oder im Garten. Doch für Katzen hat sie eine unwiderstehliche Wirkung und ist dabei absolut ungefährlich. Auf die Tiere hat sie eine belebende Wirkung.

Katzen sind sehr gründliche Tiere. Wahrscheinlich verbringen sie deshalb mehr als die Hälfte des Tages mit der Pflege des Fells. Für das Tier es wichtig, während des Fellwechsels die überflüssigen Haare zu entfernen. In der Wohnung ist frisches Grün Mangelware. Katzengras oder auch Katzenminze bieten dem Tier eine willkommene Abwechslung. Katzenliebhaber können so ganz einfach die Gesundheit ihrer Samtpfoten fördern.

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