Katzenfutter: Trockenfutter oder Nassfutter – Was ist das beste?

Eine Frage der richtigen Katzenernährung – Trockenfutter oder Nassfütter für die Katze

Ob Nassfutter oder Trockenfutter ist für Stubentiger nicht zuletzt auch eine Frage des persönlichen Geschmacks. Für beide Futterarten gibt es Vor- aber auch Nachteile. Für Katzenhalter ist es wichtig, bei der Anschaffung beider Futterarten auf eine vorzügliche Qualität zu achten, welche der Gesundheit der Vierbeiner ganz entscheidend zugute kommt.

Katzenfutter Trockenfutter Vorteile und Nachteile
Wo liegen die Vor- und Nachteile bei der Katzenernährung mit Trockenfutter? Foto: Pixabay

Denn Tests unabhängiger Prüflabore zeigen immer wieder, wie unterschiedlich Katzenfutter zusammengesetzt sein kann. Ungeeignetes Futter ist nicht selten auch eine Quelle für Allergien oder andere Krankheiten. Deshalb sollten Tierbesitzer, welche ihre Katze lieben, nicht an der Qualität des Futters sparen. Was die Kosten angeht, so ist Trockenfutter im Handel meist günstiger erhältlich, das sollte aber nicht das einzige Argument für den Kauf sein. Auch unter den Veterinären herrscht nicht immer unbedingt Einigkeit darüber, welches Katzenfutter jetzt das beste ist. Katzen haben, was ihre optimale Ernährung angeht, ganz andere Bedürfnisse als Hunde. Denn bei Hunden sprechen tiermedizinische Untersuchungen und Erfahrungen von Besitzern ganz klar dafür, dass Nassfutter gegenüber Trockenfutter bevorzugt werden soll. Bei Katzen ist die Lage jedoch nicht so eindeutig.

Katzen lieben beide Futterarten

Grundsätzlich ist in der Katzenfütterung Nassfutter dem Trockenfutter erst einmal nicht unbedingt überlegen. Ganz gleich ob Trockenfutter oder Nassfutter, ist der Vermerk Alleinfutter auf dem Etikett zu sehen, dann sind so viele Vitamine, Mineralien und Spurenelemente enthalten, dass ein Vierbeiner aus ernährungsphysiologischer Sicht vollständig damit versorgt werden kann. Vielen Fertigfutterarten sind darüber hinaus auch noch künstliche Vitamine, Antioxidantien oder Substanzen zur Fellpflege beigefügt. Ob diese ganzen Zusätze für die Katzengesundheit wirklich notwendig sind, ist ebenfalls umstritten. Jedes Tier ist individuell und im Alltag hat es sich gezeigt, dass die Mischfütterung von Trocken- und Nassfutter oftmals mit vielen Vorteilen verbunden ist und diese auch sehr gern von den Katzen angenommen wird.

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Trockenfutter ist aufgrund des geringen Wassergehaltes länger haltbar

Das herkömmlich im Handel erhältliche Trockenfutter oder Nassfutter darf nicht mit Ergänzungsfutter verwechselt werden. Denn dabei handelt es sich praktisch um ein Futterkonzentrat, welches dem normalen Futter nur in geringen Mengen und nur bei erhöhten Bedarfen, also etwa bei Krankheit oder in der Schwangerschaft, beigemengt werden soll. Ein zu Viel an Futterangebot kann sich auf die Gesundheit der Vierbeiner schnell negativ auswirken. Der größte Unterschied beider Futterarten besteht darin, dass Trockenfutter einen viel geringeren Wassergehalt aufweist als Nassfutter. Für Katzenbesitzer ist die Fütterung mit Trockenfutter oft mit erheblich weniger Aufwand verbunden, im Vergleich zum Nassfutter. Dieses besteht mindestens aus 60 und höchstens aus 85 % Feuchtigkeitsanteil. Trockenfutter weist im Vergleich einen Wassergehalt von höchstens 12 % auf, viele handelsübliche Sorten liegen auch weit darunter.

Keine Verfütterung von Trockenfutter ohne Wassergabe

Neben den beiden Sorten Trockenfutter und Nassfutter gibt es im Handel auch halbfeuchtes Futter, dieses spielt in der Praxis der Fütterung von Katzen eine nur untergeordnete Rolle. In der Regel besteht Trockenfutter für Katzen aus tierischen Nebenerzeugnissen wie Tiermehl, getrocknetem Fleisch und Getreide. Auch in Nassfutter kann Getreide enthalten sein, neben Fleisch und Innereien. Katzenbesitzer sollten stets bedenken, dass die gleiche Menge Trockenfutter stets energiereicher ist als Nassfutter. Denn die Kalorien- und Nährstoffdichte ist in Trockenfutter einfach höher. Es benötigt also weit weniger Trockenfutter, um bei einer Katze das Gefühl einer Sättigung zu erzeugen. Niemals sollten Katzenbesitzer vergessen, in Reichweite des Trockenfutters einen Napf mit frischem Wasser bereitzustellen. Die Umgebung des Futternapfes bleibt sauber, Katzen können nichts verschlabbern und übrig gebliebene Futterbriketts können einfach weggesaugt werden.

Trockenfutter kann für einen besseren Zahnstatus sorgen

Trockenfutter bringt gewisse Vorteile in der Zahnpflege von Katzen. Denn durch das Kauen der festen Bestandteile werden weiche Zahnbeläge abgerieben. Doch auch wenn manche Hersteller von Trockenfutter das versprechen mögen, zur alleinigen Zahnpflege reicht auch das beste Trockenfutter sicherlich nicht aus. Für Katzenbesitzer liegen die Vorteile von Trockenfutter also auf der Hand, dennoch bevorzugen die meisten Vierbeiner Nassfutter. Wie Vergleichsuntersuchungen gezeigt haben, liegt dies eindeutig am besseren Geschmack. Vom medizinischen Standpunkt aus gesehen, überwiegen die Vorzüge von Nassfutter. Denn dies ist für den so wichtigen Flüssigkeitshaushalt von Katzen von entscheidender Bedeutung. Mit dem Nassfutter nehmen die Stubentiger ganz automatisch sehr viel Flüssigkeit auf, was beim Trockenfutter nicht der Fall ist. Und auch durch die Aufnahme von Trockenfutter entwickeln nicht alle Katzen automatisch ein Durstgefühl. Tierbesitzer sollten ihre Katzen einmal dahingehend über längere Zeit beobachten, wie es um die Flüssigkeitsaufnahme bestellt ist. Neigen Tiere allgemein dazu, wenig zu trinken, ist Nassfutter auf jeden Fall die bessere Wahl, um Krankheiten vorzubeugen.

Vorgeschädigte oder ältere Tiere sollten Nassfutter erhalten

Es sind nicht wenige Fälle in der tierärztlichen Praxis bekannt, bei denen Katzen in ein gesundheitlich bedenkliches Flüssigkeitsdefizit geraten sind, weil über einen längeren Zeitraum ausschließlich Trockenfutter verfüttert wurde. Im schlimmsten Fall kann das sogar zu Koliken oder Nierenversagen mit tödlichem Ausgang führen.

Katzenfutter Nassfutter
Welche Vorteile hat die Fütterung von Nassfutter für Katzen? Foto: ajlatan / Fotolia

Die drohende Gefahr dieser sogenannten Exsikkose wird von den Tierbesitzern meist nicht früh genug erkannt. Besonders bei älteren Tieren oder bei solchen, die schon unter Organschäden oder Vorerkrankungen leiden, sollte auf jeden Fall Nassfutter bevorzugt werden. Auch Übergewicht ist heute ein Problem bei vielen Katzen. Für eine Gewichtsregulation sollte Nassfutter verwendet werden, denn davon können die Tiere größere Mengen fressen, um die vergleichbare Kalorienzahl bei Trockenfutter aufzunehmen. Solange sich Tierbesitzer für ein Alleinfutter entscheiden, gibt es also nicht pauschal ein Richtig oder Falsch für Trocken- oder Nassfutter. Denn die optimale Fütterung hängt vom Entwicklungsstadium der Katze und deren Bedürfnissen sowie von Ansprüchen und persönlichen Möglichkeiten eines Tierbesitzers ab.

Die Bereitstellung einer definierten Portion Trockenfutter morgens genügt

Tierhalter sollten sich stets mit den täglichen Futtermengen vertraut machen und diese möglichst nicht überschreiten der Tiergesundheit zuliebe. Auf der Packung für Trocken- oder Nassfutter sind stets Hinweise darüber zu finden, welche Höchstmengen täglich verfüttert werden sollten. In vielen Haushalten ist jedoch zu sehen, dass Trockenfutter für die Tiere immer und in unbegrenzter Menge zur Verfügung steht. Dies ist jedoch im Hinblick auf das Wohlergehen der Tiere falsch. Auch wenn es etwas mehr Aufwand erfordert, sollte die tägliche Ration Trockenfutter immer morgens in den Napf gefüllt werden. Sobald diese Menge verzehrt wurde, sollte am gleichen Tag nicht wieder nachgefüllt werden. Welches Futter Katzen als erwachsene Tiere bevorzugen, ist auch eine Frage der Futterprägung. Dieses Verhalten wird bereits geprägt in den ersten sechs Lebensmonaten.

Futterautomaten für Nass- und Trockenfutter erhältlich

Es ist die Katzenmutter, von der die Babys erlernen, was fressbar ist und was nicht. Tierhalter sollten darauf achten, junge Katzen sowohl an Nass- als auch an Trockenfutter zu gewöhnen. Wird das Trockenfutter per Automat angeboten, so sind Stubentiger auch bei der Abwesenheit ihrer Besitzer durch flexible und zeitgesteuerte Fütterung gut versorgt. Wer als Tierhalter nur ein oder zwei Tage abwesend ist, kann auch auf Futterautomaten zurückgreifen, welche den Katzen Nassfutter anbieten. Manche Geräte können zusätzlich mit Coolpacks bestückt werden, was das Nassfutter noch länger haltbar macht. Katzen, welche den Futterautomaten bisher noch nicht kannten, müssen sich erst auch daran gewöhnen. In der ersten Zeit kann es sogar sein, dass die Nahrungsaufnahme aus dem Futterautomaten ganz verweigert wird, weil die persönliche Fütterung schon gewohnheitsmäßig ist. Doch die meisten Katzen freunden sich schnell mit dem Futterautomaten an, welcher ihnen ganz regelmäßig die gewünschte Mahlzeit liefert.

Weiterführende Literatur zur Katzenernährung

Katzen gesund ernähren: Rundum gut versorgt (GU Tierratgeber)
Wegweiser Katzenfutter: Artgerechte Nahrung für den Stubentiger
einfach barf: Leitfaden für natürliche Katzenernährung

Letzte Aktualisierung am 23.09.2018 um 08:17 Uhr / Affiliate Links / Produktbilder: Amazon

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