Trinkt meine Katze genug – Trinkratgeber für Katzen

Die Katze trinkt zu wenig oder plötzlich zuviel? So lernen Sie das Trinkverhalten verstehen!

Trinkverhalten der Katze
Stubentiger haben zumeist ein recht eigenartiges Trinkverhalten. Man sieht sie selten trinken. Aber auch wenn man die Katze nicht häufig trinken sieht, so ist das meistens kein Grund zur Sorge. Worauf Sie aber unbedingt achten sollten und wie Sie das Trinkverhalten Ihrer Katze fördern, lesen Sie in diesem Beitrag. Foto: PHENSRI NGAMSOMMITR/Bigstock

Katzen gehören von Natur aus zu den Lebewesen, deren Trinkgewohnheiten eher gering ausfallen. Dies kommt daher, dass eine Katze den Großteil ihres Flüssigkeitsbedarfs aus der Nahrung heraus bezieht, sodass die Katze selbst nur sehr selten wirklich trinkt. Dieser Umstand bedeutet jedoch nicht, dass ein Katzenfreund das Trinkverhalten seiner Samtpfote nicht genau im Auge behalten sollte.

Gerade in den heißen Sommermonaten treibt viele Katzenliebhaber die Sorge um, dass die Fellnase nicht genügend Flüssigkeit bekommt. Die Frage, die in diesem Zusammenhang erst einmal geklärt werden müsste, bezieht sich dabei auf den reinen Flüssigkeitsbedarf einer Katze denn die wenigsten Halter wissen auch, wie hoch dieser Flüssigkeitsbedarf bei ihrer Katze ist.

Es ist generell sehr schwierig, den genauen Flüssigkeitsbedarf einer Katze pauschalisiert festzulegen. Zum einen liegt dies daran, dass das exakte Trinkverhalten der Katze über den Tag verteilt nur schwerlich kontrolliert werden kann und zum anderen hängt es auch gravierend davon ab, welches Futter die Samtpfote bekommt.

Als Faustregel kann jedoch gesagt werden, dass die Katze rund 45 bis 50 mL je Kilogramm Körpergewicht täglich an Flüssigkeit zu sich nehmen sollte. Einen merklichen Anteil dieses Flüssigkeitsbedarfs wird dabei durch das Futter bereits gedeckt.

Der tatsächliche Flüssigkeitsbedarf einer Katze hängt jedoch von den folgenden Faktoren ab

  • das Alter von der Katze
  • die Zusammensetzung und Art des Futters
  • die Aktivität der Katze
  • die Qualität des Wassers
  • die vorherrschenden Temperaturen

Welche Flüssigkeiten bevorzugen Katzen?

Es ist zwar durchaus weit verbreitet, dass jede Katze Milch liebt, doch stimmt diese Ansicht nicht mit der Realität überein. Fakt ist, dass Katzen Wasser als Flüssigkeit zum Trinken bevorzugen. Hierbei darf jedoch auch nicht verschwiegen werden, dass jede Katze im Hinblick auf das Wasser ihre gänzlich eigenen Vorlieben hat. Einige Katzen mögen “stehendes” Wasser aus einem Napf während hingegen andere Katzen “fließendes” Wasser aus einem Wasserhahn bevorzugen. Der Umstand, dass eine Katze Wasser anstatt Milch bevorzugt bedeutet jedoch nicht, dass die Katze generell Milch ablehnt. Hierbei sollte allerdings bedacht werden, dass der Katzenmagen nicht in der Lage ist, Laktose aus der Milch zu verdauen. Dementsprechend sollte ein Katzenfreund laktosefreie Milch oder spezielle Katzenmilch anbieten.

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Letzte Aktualisierung am 16.07.2019 um 01:52 Uhr / Affiliate Links / Produktbilder: Amazon

Die verschiedenen Trinkverhaltensmuster der Katze

Es kann durchaus vorkommen, dass eine Katze an gewissen Tagen mehr oder weniger trinkt. Für beide Verhaltensmuster gibt es jedoch Erklärungen. Zur Beruhigung sei jedoch vorab gesagt, dass diese Verhaltensmuster absolut unbedenklich sind und keinen Grund zur Sorge bieten. Nur dann, wenn eine Katze über einen längeren Zeitraum von ihrem normalen Trinkverhalten abweicht, sollte sich der Halter Gedanken machen.

In der Regel haben diese Abweichungen gänzlich harmlose Auslöser wie beispielsweise

  • besonders heiße Temperaturen
  • übermäßige Ernährung

Bei besonders heißen Temperaturen geht es der Katze im Grunde genommen nicht anders als dem Menschen. Die hohen Temperaturen machen der Samtpfote ebenso zu schaffen und eine erhöhte Flüssigkeitsaufnahme ist in diesem Fall sogar positiv zu sehen. Durch die höhere Flüssigkeitsaufnahme ist die Katze dann in der Lage, die Körpertemperatur zu regulieren.

Eine erhöhte Flüssigkeitsaufnahme kann auch durch eine übermäßige Nahrungsaufnahme von ganz bestimmten Leckerlies bedingt sein. In vielen Katzenleckerlies ist ein hoher Salzanteil vorhanden, welcher der Katze natürlich sehr gut schmeckt aber eben auch den Durst verstärkt.

Wenn die Katze jedoch übertrieben viel über einen längeren Zeitraum trinkt kann dies auch ein Grund zur Sorge darstellen. In diesem Fall ist dann eine besondere Beobachtung des Tieres erforderlich und im schlimmeren Fall sogar der Besuch bei einem Tierarzt unumgänglich.

Sollte zu dem verstärkten Trinken auch noch

  • aggressives Verhalten
  • stumpfes Fell
  • eine komplette Wesensveränderung
  • verstärktes trinken sowie urinieren
  • geringeres Fressverhalten
  • Freigängerkatzen bleiben im Haus
  • kein Spieltrieb mehr vorhanden

hinzukommen sollte ein Tierarzt auf jeden Fall aufgesucht werden. In diesem Fall könnte eine mögliche Erkrankung der Samtpfote vorliegen, die natürlich behandelt werden muss.

Die folgenden Ursachen können vorliegen, die einer Behandlung bedürfen

  • Diabetes
  • Insuffizienz der Niere
  • Vergiftung

Eine Diabetes lässt sich daran erkennen, dass die Katze sehr viel trinkt und dann auch einen erhöhten Harndrang hat. Die Diabetes kann durch einen Tierarzt festgestellt werden. Es ist jedoch auch möglich, dass die Nieren der Katze ein Problem haben oder gar nicht mehr richtig arbeiten. Mithilfe eines Urintests kann ein Tierarzt eine Niereninsuffizienz feststellen. Auch eine Vergiftung kommt als Ursache in Betracht. Das verstärkte Trinkverhalten der Katze geht dann jedoch meist mit Durchfall einher.

Plötzlich gesteigertes trinken bei Katzen
Plötzlich gesteigerter Durst und übermäßiges Trinken sollte bei Katzenbesitzer die Alarmglocken läuten lassen. Nicht selten können Krankheiten Auslöser sein. Foto: Natvishenka/Bigstock

Wenn die Katze eher wenig trinkt kann dies ebenfalls harmlose Gründe haben. Es hängt ganz stark davon ab, welche Rasse die Katze hat. Gewisse Katzenrassen beziehen ihren Flüssigkeitsbedarf gänzlich aus dem Futter. Für gewöhnlich beträgt der Wassergehalt des Futters rund 80 Prozent, was einer Maus entsprechen würde. Dies ist für gewisse Katzen vollends ausreichend. Sollte die Katze jedoch in erster Linie Trockenfutter zu sich nehmen muss das geringere Wasservolumen natürlich ausgeglichen werden. In der Regel sollte sich der Halter also keine Sorgen machen, wenn die Katze eher weniger trinkt. Sollte sie jedoch überhaupt nicht trinken kann dies schwere gesundheitliche Auswirkungen auf den Körper der Katze nehmen. Die Nieren sowie die Harnwege können dadurch angegriffen werden, sodass der Halter sich Gedanken machen sollte. Im absoluten Zweifel sollte dann auch ein Tierarzt aufgesucht werden.

Bei Hauskatzen kann es daran liegen, dass die Wasserquelle nicht den Ansprüchen der Katze genügt. So kann beispielsweise ein falscher Wassernapf von der Katze gänzlich abgelehnt werden, sodass die Katze lieber gänzlich auf die Flüssigkeit verzichtet, als den falschen Wassernapf anzurühren. In diesem Fall sollte der Katzenfreund einen anderen Wassernapf ausprobieren oder auf Alternativen wie beispielsweise den Wasserbrunnen für Katzen zurückgreifen. Da Katzen in diesem Punkt ihren gänzlich eigenen Kopf haben und von ihren Verhaltensmustern auch nicht abweichen hilft hier nur das Motto “probieren geht über studieren”. Glücklicherweise bietet der Markt eine wahre Vielzahl von verschiedenen Modellen, sodass das richtige Modell irgendwann schon gefunden wird. Im Idealfall werden der Katze verschiedene Flüssigkeitsquellen angeboten. Der Katzenfreund sollte dann seinen Stubentiger sehr genau beobachten um herauszufinden, welche Wasserquelle den Ansprüchen der Katze genügt. Hierfür ist ein wenig Geduld gefragt, da die Fellnase ja auch ihren eigenen Tagesablauf hat und die Flüssigkeitsquelle dann aufsucht, wenn ihr der Sinn danach steht. Die Geduld zahlt sich jedoch aus, da der Katzenliebhaber sich dann über eine gesunde und zufriedene Katze erfreuen kann.

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